Das Schloss, das auf eine über 900-jährige Geschichte zurückblickt, liegt inmitten eines romantischen Parks, mit wertvollen Baumbeständen, der 1819 von einem schottischen Gartenarchitekten enworfen wurde.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde 1094 eine Burg auf dem Gelände, auf dem sich heute Schloss Dyck befindet.
1383 wurde die Burg von Truppen belagert und eingenommen der Burgherr, Gerhard von Dyck, wurde gezwungen, die Burg zu zerstören, innerhalb von 10 Jahren wurde sie wieder aufgebaut. Mit Gerhard von Dyck, der keine männlichen Nachkommen hatte, endete die Linie van Dyck. Von nunan wurde sie unter der Leitung von Reifferscheidt-Dyck weitergeführt.
Zum Schloss wurde die Burg um 1658 weiter ausgebaut und im 18ten Jahrhundert um barocke Ergänzungen erweitert.
Im 2ten Weltkrieg richtete eine Bombe großen Schaden am Schloss an, der nach dem Krieg, insbesondere in den 60er Jahren behoben wurde.
Im Jahr 1999 begann eine neue Aera für das Schloss, mit der Gründung der Stiftung Schloss Dyck.
Um das denkmalgeschützte Schloss und sein historischer Garten erhalten zu können, hat die Eigentümerin es in die Stiftung eingebracht, mit den Stiftungspartnern, dem Kreis Neuss und der Gmeinde Jüchen. Zu diesem Zweck veranstaltet das Schloss seitdem Ausstellungen zur Geschichte und Gegenwart der Gartenkunst im Rheinland.
Anläßlich der Landesgartenschau im Jahre 2002, wurde der Historische Schlosspark um die sogenannten Neuen Gärten erweitert. Die Neuen Gärten erhielten 2003/2004 den Nordrhein-Westfälischen Landschaftsarchitekturpreis .
2003 wurde die Ausstellung “Historie”, “Landschaft” und “Grazie”, die bis 2006 andauerte, eröffnet. Die Ausstellung “Historie”, zeigte die bewegte Geschichte von Schloss Dyck, “Landschaft” beschäftigte sich mit der Entwicklung des Landschaftsgartens im 18. und 19. Jahrhundert, während die Ausstellung Grazie die Werke von zehn Künstlern der Gegenwart präsentierte.
Seit 2004 ist Schloss Dyck Gründungsmitglied der ” Straße der Gartenkunst an Rhein und Maas”.
2005 im Bambusjahr wurde ein bemerkenswerter Bambusgarten angelegt.
Da die Stiftung in finanzielle Schwierigkeiten geriet, leisteten das Land Nordrhein Westfalen, der RWE Konzern, der Rhein-Neuss Kreis und die Gemeinde Jüchen, immer wieder finanzielle Unterstützung, mit dem Ziel, dass sich die Stiftung langfristig selber tragen kann.
Regelmäßigen Ausstellungen, Schloss-Konzerten und Veranstaltungen tragen zu Erhalt und Förderung bei.
Weit über die Grenzen des Rheinlandes bekannt sind die Classic Days, ein Leckerbissen für jeden Oldtimer Fan, aber auch Veranstaltungen, wie die Schloss Weihnacht helfen, dass Schloss Dyck weithin bekannt wird und tragen zu dessen Erhaltung bei.















