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Area 51

Um die 1954 gegründete Area 51 ranken sich zahlreiche Mythen und Sagen. Das weltweit geheimste militärische Testgelände ist ein beliebtes Ausflugsziel bei einem Aufenthalt in Las Vegas. Touristen und Alienbegeisterte können in Las Vegas eine 8-stündige Tour buchen und den Geheimnissen der Schwarzen Welt selber auf die Spur kommen. Zum bestbewachten Testgelände weltweit zählen gigantische Hangars, hochmoderne Radaranlagen, ausgezeichnete Versorgungseinrichtungen und die weltweit längste Rollbahn.

Lage:

Das Testgebiet befindet sich im Süden des US-amerikanischen Bundesstaats Nevada, nordwestlich von Las Vegas. Die Distanz zwischen Las Vegas und der Area 51 beträgt rund 180 Kilometer. Das strengstens bewachte Sperrgebiet befindet sich in den Countys Lincoln und Nye. Die Area 51 grenzt an das einstige Testgelände Yucca-Flats. Hier wurden bereits mehrfach Tests mit Nuklearwaffen durchgeführt. Das Nuklear-Lager befindet sich vom Groom Lake rund 65 Kilometer entfernt in Richtung Südwesten.

Größe:

Das militärische Testgelände erstreckt sich über rund 150 Quadratkilometer. Die Größe des Sperrgebiets entspricht etwa der Schweiz. Es wird gemunkelt, dass der Großteil der geheimen Einrichtungen unterirdisch errichtet wurde. Für diese Theorie sprechen einerseits Zeugenaussagen, andererseits mehrere Dokumente. Einige Bauwerke scheinen im Berg Papoose zu verschwinden.

Area 51

Area 51 @iStockphoto/Marius Sipa

Geografie:

Der Großteil der Area 51 ist vom Emigrant Tal geprägt. Das Sperrgebiet wird von den hohen Gebirgsketten Groom und Papoose begrenzt. Zwischen diesen Gebirgszügen befindet sich der Groom Lake.

Nevada Test Site:

Die Area 51 zählt zur Nevada Test Site. Zu dieser gehört nicht nur Dreamland, sondern auch die Testgebiete 1 bis 30. Einige dieser Areas waren bereits Schauplatz von fragwürdigen Tests mit Nuklearwaffen und radioaktivem Material. Das Gelände der bei Touristen populären Area 51 wurde nie für atomare Tests genutzt. Seit 1958 sind oberirdische Tests mit Kernwaffen verboten. Folglich wurden zahlreiche Tests unterirdisch durchgeführt.

Groom Lake:

Es handelt sich hierbei um einen ausgetrockneten Salzsee dessen Durchmesser rund 5 Kilometer beträgt. Im Südwesten des Sees befindet sich der Luftwaffenstützpunkt und eine 8 Kilometer lange Landebahn, die längste weltweit. Satellitenfotos belegen, dass es hier noch vier weitere, rund 3 Kilometer lange Landebahnen gibt.

Mythen und Sagen:

Der Area 51 wird schon seit den 60ern nachgesagt, dass hier Experimente der US-Airforce durchgeführt werden. Techniker, Sicherheitspersonal, Wissenschaftler und Angehörige des Militärs berichteten über geheime Flugzeuge. Ebenso wird von UFO-Sichtungen und abgestürzten Raumschiffen berichtet, welche anscheinend von einer Zivilisation eines anderen Planeten stammen. Die US-Regierung verweigert eine Stellungnahme zu den gesichteten Flugobjekten.

Besitz:

Das militärische Sperrgebiet zählt nicht nur zur US Air Force, sondern auch zum Verteidigungsministerium der USA.

Bezeichnungen:

Die Bezeichnung Area 51 hat ihren Ursprung in den alten Gebietseinteilungen, die auf den Landkarten des militärischen Sperrgebiets verzeichnet sind. Das Testgebiet ist unter den Bezeichnungen Paradise Ranch und Homey Airport bekannt. Weitere Namen für die Area 51 sind Dreamland, Schwarze Welt und The Box.

Nelli Air Base:

Innerhalb des Übungsareals wurde eine militärische Anlage errichtet. Die US-Regierung hielt die Existenz dieser bestens gesicherten Militärbasis für Luftwaffen lange Zeit geheim.
Das Übungsgelände Nellis ist der Schauplatz zahlreicher Test an neu entwickelten Flugzeugen der US Air Force. Experten arbeiten an unbenannten Flugzeugen und neu entwickelten Superfliegern. Hierzu zählen der Hohenaufklärer U-2 und die Stealth F117A. Nennenswert ist auch die Blackbird SR-71. In der Restricted Area werden neue Technologien und Lasersysteme für den Kriegsfall getestet. Experten optimieren einerseits die Wirkung des Radars, andererseits die Ausblendung von Signalen, welche optischer und akustischer Natur sind. Auch heute noch wird die Existenz der Sperrzone abgestritten. Auf dem Testgebiet arbeiten und forschen bis zu 4000 Personen, deren Identität geheim gehalten wird.

Organisierte Ausflüge:

Zahlreiche Reiseveranstalter offerieren lohnenswerte Tagesausflüge zur Area 51 ab Las Vegas. Das Sperrgebiet und zugleich der bestgeschützte Bereich weltweit liegt rund 200 Kilometer von der Stadt des Glückspiels entfernt. Bis 1995 hatten Touristen die Möglichkeit, das bewachte Sperrgebiet, die Gebäude und die zahlreichen Baustellen von den Gipfeln des Berges White Sides und des Bergsattels Freedom Ridge zu beobachten. Da die Geheimhaltung an höchster Stelle steht, wurden auch diese beiden Aussichtspunkte auf rund 1800 Metern Seehöhe vom US-amerikanischen Militär vereinnahmt. Der achtstündige Ausflug beginnt in Las Vegas und führt rund 200 Kilometer in Richtung Norden. Die erste Station ist der legendäre Terminal Janet am Flughafen von Las Vegas. Damit die Forscher, Wissenschaftler und Piloten unkompliziert und ohne Zwischenstopp zu ihrem Arbeitsplatz gelangen, werden Flüge ab Las Vegas angeboten. Der Name der Geisterfluglinie, deren Existenz offiziell nicht bestätigt wurde, ist unter der Bezeichnung Janet bekannt. Nach dem Besuch des Airports führt die Straße kilometerlang kerzengerade durch die menschenleere Wüste. Besonders interessant sind die historischen Petroglyphen, die auf dem Weg zur Area 51 bewundert werden können. Ein lohnenswertes Ziel stellt der sagenumwobene Dry Lake dar. Gerüchten zur Folge wurde hier das letzte UFO gesichtet. Die Anfahrt begeistert mit einem Abschnitt des landschaftlich schönen Scenic Drives. nach rund 2 Stunden erreicht man eine Abzweigung. Der links abbiegende Exterrestrial Highway führt kerzengerade durch eine einsame Wüste, am Horizont erscheinen vereinzelte Bergketten. Zahlreiche Schilder weisen darauf hin, dass das Betreten des bestbewachten Sperrgebiets der Welt ausdrücklich verboten ist. Mittags lädt die kleine Ortschaft Rachel zu einem Besuch ein. Zu den Attraktionen zählt die außergewöhnliche Kneipe Little A`Le`Inn mit Spezialitäten aus anderes Sphären, Alien-Dekoration, einem Alien Shop und außerirdischen Souvenirs. Nicht weit hinter dem Hancock Summit führt eine staubige, nicht asphaltierte Piste in Richtung Westen. Folgt man dem Weg, so durchquert man das Tikaboo Valley. Der fahrzeugtaugliche Weg ist auch unter der Bezeichnung Black Mailbox Road bekannt. Namensgebend hierfür war der schwarze Postkasten des Bauers Steve Medlin. Sein Briefkasten war einst weit und breit der einzige markante Punkt in der Wüste. Einige Touren führen durch einen sehenswerten Joshua Tree Forest. Das Gebiet, speziell der äußere Rand, wird von Wachpersonal gesichert. Die Wachen patroillieren an der Grenze des Sperrgebiets und beobachten auch das angrenzende Land. Um nicht aufzufallen, sind die Sicherheitstruppen bestens getarnt. Auf Grund der Tarnung in Sandfarben werden die Wachleute auch als Cammo Dudes bezeichnet. Die Cammos möchten keinesfalls erkannt werden und sie wenden zahlreiche Tricks an, um das Geheimnis bezüglich ihrer Identität zu bewahren. Die Regierung streitet offiziell sowohl die Existenz des anonymen Sicherheitspersonals als auch des geheimen Testgebiets. Touristen werden nicht nur von den Cammo Dudes, sondern auch von versteckten Bewegungsmeldern und verborgenen Videokameras genauestens beobachtet. Touristen dürfen die Sperrzone keinesfalls betreten. Schon der Versuch des Betretens wird mit einer Geldstrafe von 5000 US-Dollar und einer Gefängnisstrafe geahndet. Leichtsinnige, müssen beim Betreten der Sperrzone mit der Anwendung von Gewalt und den Gebrauch von tödlichen Waffen rechnen.

Wandern:

Heute kann die Basis ausschließlich vom 2500 Meter hohen Gipfel des Tikaboo Peaks eingesehen werden. Von der Spitze des Berges erscheint selbst Hangar mit seinen 100 Metern Länge und Breite sehr klein. Wanderer sollten Ferngläser einpacken, um nähere Details des der bewachten Geheimmetropole zu erkennen.

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