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Das Lincoln Center for the performing arts in New York

Als es Ende der 1950er Jahre mit der Upper West Side in Manhattan in Sachen Kultur bergab ging, beschlossen die New Yorker Stadtväter diesen Teil der Stadt wieder neu zu beleben. Der Stadtplaner Robert Moses und der Architekt Wallace Harrison wurden beauftragt, Gebäude zu planen und zu entwerfen. Als Standort für das neue Kulturzentrum wählten sie ein Areal zwischen der Amsterdam Avenue, Columbus Avenue und der belebten 62nd Straße, in unmittelbarer Nähe des Broadway. Auf einer Fläche von fast 61.000 Quadratmetern entstand das heute bedeutenste und wichtigste Kulturzentrum New Yorks: Das Lincoln Center for the performing arts.

Das wohl berühmteste Opernhaus der Welt hat seit 1966 seinen festen Platz im Lincoln Center: Die Metropolitan Opera. Präsident Eisenhower legt den Grundstein und Leonard Bernstein hob als erster Dirigent den Taktstock, seither ist die Metropolitan Oper der Inbegriff für grandiose Uraufführungen und spektakuläre Inszenierungen. 1968 debütierten hier nacheinander Placido Domingo und Luciano Pavarotti und noch immer ist es wie ein Ritterschlag für jeden Sänger, einmal an der „Met“ vor 3.900 Menschen zu singen.

An der Südseite des Lincoln Centers befindet sich das New York State Theatre. Beeindruckend ist vorallem der Innenraum des Gebäudes. Riesige Kronleuchter und goldgetäfelte Wände, gepaart mit moderner Kunst in der Lobby, bilden das perfekte Ambiente. Das 1965 gebaute Haus ist die künstlerische Heimat der New York City Ballet und der New York City Opera. Wurden in der Vergangenheit hier zumeist klassische Broadway Musicals wie „Show Boat“ aufgeführt, so hat sich das New York State Theatre heute zu einer Adresse für anspruchvolle Aufführungen gemausert.

Als 1962 die Avery Fisher Hall im Lincoln Center gebaut wurde, löste sie die Carnegie Hall als ständige Spielstätte der New Yorker Philharmoniker ab. Die Avery Fisher Hall ist mit 2738 Plätzen eine der größten Konzerthallen der Welt. Die Halle ist sehr eng, die Zuhörer sitzen dicht an dicht, was der Akkustik nicht gerade zu Gute kommt. Trotzdem sind berühmte Orchester wie das London Symphony Orchester und Dirigenten wie Kurt Masur von diesem Haus begeistert.

Das Lincoln Center for the performing arts in New York

Das Lincoln Center for the performing arts in New York @iStockphoto/David Pedre

Juilliard School of Music: 1905 gegründet hat das wohl beste Konservatorium der Welt seit 1969 seinen festen Sitz im Lincoln Center. 700 Studenten lernen zur Zeit an der Juilliard Musik, Tanz und Schauspiel. Berühmte Musiker wie der Geiger Itzak Perlman war Schüler der Juilliard, genau wie der Schauspieler Robin Williams.

Vivian Beaumont Theatre

Das Vivian Beaumont Theatre ist in vieler Hinsicht einzigartig. Die Schauspielerin Vivian Beaumont starb 1962 und hinterließ ein Vermögen. Für 9,6 Millionen Dollar wurde der Theaterkomplex gebaut, in dem unter anderem Woody Allen einen Teil seiner Stücke aufführte. Die Bühne erinnet an ein Amphittheater und verfügt über eine ungewöhnlich gute Akkustik. Im Untergeschoss des Vivian Beaumont Theatre ist das kleinste Theater des Lincoln Centers. Das Mitzi E. Newhouse Theatre hat gerade einmal 239 Sitzplätze, ist aber ein gute Adresse für alle, die ungewöhnliches Theater und mutige Inszenierungen lieben.

Walter Reade Theatre

Eine gute Adresse für erstklassige Filme ist das Walter Reade Film Society Theatre, Heimat des Lincoln Center Filmfestivals. Seit 1969 ist das Filmtheater ein Platz für ungewöhnliche Filme junger und unabhängiger Regisseure und kunstvollen Fimen aus aller Welt.

Das Lincoln Center for the Performing Arts ist das berühmteste Kulturzentrum von New York und viele Menschen sind soger der Meinung nicht nur von New York sondern von der ganzen Welt. Auf einem Areal von über 61.000 m² liegt das Lincoln Center zwischen der 62nd Street und 66th Street und der Columbus Avenue und Amsterdam Avenue. Dabei blickt das Lincoln Center auf eine vergleichsweise kurze Geschichte zurück. In den 60er Jahren erbaut um die Region „Upper West Side“ zu beleben, wurde das Lincoln Center 2004 erweitert. Im Lincoln Center for the Pefrorming Arts befinden sich die Metrpolitan Opera, die Avery Fisher Hall, das New York State Theatre, die Juilliard Film Society of Lincoln Center.

Die Metropolitan Opera ist auch unter dem Begriff Met weltweit bekannt. Der Saal der Metropolitan Opera umfasst 3900 Sitzplätze und garantiert ein Hörerlebnis vom Feinsten. Um an die begehrten Eintrittskarten für die Aufführungen in der Oper zu kommen müssen teilweise sehr lange Wartezeiten und viel Geld investiert werden. Die Avery Fisher Hall ist der Sitz der New York Philharmoniker. Sie sind das älteste Orchester der USA und eines der ältesten der Welt. Traditionell kann man die New York Philharmonikern zu den Big Five zählen. Im New York State Theatre ist der Sitz des New York City Ballets und der New York City Opera.

Studenten, die Musik, Tanz und Schauspielerei studieren, ist der Name Juillard School ein Begriff. Rund 700 Studenten besuchen das führende Konservatorium der USA. Marcia Gross, Robin Williams und Christopher Reeve sind bekannte Absolventen der Juillard School. Doch nicht nur kulturell ist das Lincoln Center for the Performing Arts hervorzuheben. Die kulinarischen Möglichkeiten sind auch sehr vielversprechend. Ein Grand Restaurant, viele Bars und ein sogenannter Center Room mit kleinen Snacks und Erfrischungen sorgen für eine gute Bewirtung der Gäste. Shopping Fans können im Metropolitan Opera Shop, im List Art Collection at Lincoln Cente oder im Juillard Book Shop sehr gut einkaufen. Wer sich erst einmal einen Überblick über das riesige Areal verschaffen möchte, der kann bei der Informationsstelle geführte Touren buchen und sich alles ganz genau von Profis erklären lassen. Das Lincoln Center for the Performing Arts ist immer eine Reise wert und ein Besuch sollte bei keiner New York Reise fehlen.

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