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Flüge in die USA – Einreisebestimmungen

Die USA sind eines der beliebtesten Reiseziele weltweit, die Mannigfaltigkeit des Landes fasziniert nahezu jeden Menschen. Wenn man einen Urlaub in den Vereinigten Staaten plant, gibt es einiges zu beachten. Gesonderte Einreisebestimmungen setzen eine sorgfältige Planung des Urlaubs voraus.

Seit dem Anschlag am 11. September 2001 sind die USA in höchster Alarmbereitschaft und eine Aus- oder Einreise ist mit ausgedehnten Vorsichtsmaßnahmen und gründlichen Kontrollen verbunden. Bei Antritt der Reise sollte man demzufolge genügend Zeit am Flughafen einplanen und sich bei der Fluggesellschaft über die erlaubten Gegenstände des Handgepäcks informieren. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, wichtige Dokumente, im Falle eines etwaigen Diebstahls, zu kopieren und diese stets getrennt voneinander aufzubewahren.

Seit dem 1. November 2010 werden von den Reisenden mehrere persönliche Angaben benötigt, um die allgemeine Sicherheit der Fluggäste zu erhöhen. Das Programm nennt sich „Security Flight“, viele Reiseveranstalter und Fluggesellschaften beteiligen sich an dieser Vorkehrungsmaßnahme. Unter anderem wird der vollständige Name, Geburtsdatum, Adresse und Geschlecht verlangt. Kommt man diesen Hinweisen bei der Ausreise nicht nach, kann die US-Behörde einen Aufenthalt verweigern und die Ausstellung der Bordkarten verhindern.

Flüge in die USA

Flüge in die USA ©iStockphoto/RonTech2000

Gepäckstücke werden auf dem Flughafen ganz besonders gründlich durchleuchtet, die Behörden nehmen ihre Aufgaben sehr ernst, die Gefahr terroristischer Anschläge ist einfach zu groß. Man sollte aus diesem Grund darauf verzichten, seinen Koffer mit einem Schloss zu versehen und abzuriegeln. Das Flughafenpersonal ist zur Öffnung der Gepäckstücke berechtigt, notfalls können Taschen und Koffer auch gewaltsam geöffnet werden. Dies schließt auch eine Kontrolle elektronischer Datenträger, wie zum Beispiel Laptops ein. Bei Antritt einer Reise sollten sich Urlauber darüber im Klaren sein, dass Leibesvisitationen ebenso in Frage kommen könnten.

Deutsche Staatsbürger dürfen nur in die USA einreisen, wenn sie im Besitz eines gültigen Rückflugtickets sind, daneben ist ein beglaubigter Reisepass unerlässlich. Es sollte sich dabei um ein weinrotes Dokument handeln. Es ist zehn Jahre gültig und berechtigt zur Teilnahme an dem so genannten Programm „Visa Waiver“. Das bedeutet, dass bei der Ausreise kein weiteres Dokument, wie etwa ein Visum, erforderlich ist. Dies gilt jedoch nur, wenn man sich lediglich als Tourist in den USA aufhält. Hat man das Ziel, in dem Land zu arbeiten oder gar zu heiraten, ist ein Visum unbedingt notwendig. Dies schließt auch Work and Travel ein.

Seit Januar 2009 müssen Flugreisende am so genannten ESTA-Programm teilnehmen. Hierbei handelt es sich um eine elektronische Einreiseerlaubnis, die man bequem über das Internet beantragen kann, die Webseite https://esta.cbp.dhs.gov ist auch in deutscher Sprache verfügbar. Die Antragstellung sollte jedoch spätestens 72 Stunden vor Antritt der Reise erfolgt sein, bei dem Programm sind umgerechnet zehn Euro zu entrichten. Die Erlaubnis sollte ausgedruckt und stets bei sich getragen werden.

Urlauber, die in die USA einreisen wollen, müssen sich außerdem über die derzeitigen Zollvorschriften informieren. Lebensmittel jeglicher Art sowie Pflanzen, Fleisch- und Wurstwaren dürfen nicht eingeführt werden. Des Weiteren ist die Einfuhr von Waffen und Feuerwerkskörpern streng verboten. Passagiere sollten mit Medikamenten ebenfalls vorsichtig sein. Ausgeschlossen sind verschreibungspflichtige Medikamente, die aufgrund bestehender Krankheiten unerlässlich sind. Diesbezüglich ist man auf der sicheren Seite, sich eine Bescheinigung seines zuständigen Arztes geben zu lassen, beziehungsweise den Beipackzettel bei sich zu führen.

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