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Yangon (Rangoon)

Yangon begeistert Touristen mit einem breiten Spektrum an kulturellen Highlights. Bei einem Stadtrundgang können wundervolle buddhistische Tempel, Pagoden und Moscheen bewundert werden. Auch heute noch zeugen viktorianische Gebäude von der englischen Kolonialherrschaft. Yangon bietet Touristen eine Fülle von Kultur, Tradition und Kunsthandwerk. Touristen erhalten einen Einblick in das laute und hektische Alltagsleben der Burmesen und sie lernen das besondere Flair der einstigen Hauptstadt kennen.

Yangon (Rangoon)

Yangon (Rangoon) @iStockphoto/jacek malipan

Allgemeine Informationen:

Die Metropole stellt die Heimat für etwa 4,4 Millionen Einwohner dar. Yangon ist die größte Stadt Myanmars. Bevor Naypyidaw 2005 zur Hauptstadt von Myanmar erklärt wurde, war Rangoon und später Yangon die wichtigste Stadt des Landes. Auch heute noch stellt Yangon, die Hauptstadt des Bezirks Yangon-Division, das industrielle Zentrum des Landes dar. Zu Yangon zählen vier Bezirke und 32 Stadtteile.

Lage:

Yangon befindet sich im südlichen Teil von Myanmar. Im Osten grenzt die Metropole an das Irrawaddydelta. Die einstige Hauptstadt befindet sich nahe des Golfes von Martaban.

Anreise:

Rangun wartet mit dem Yangon International Airport auf. Der Flughafen liegt etwa 19 Kilometer vom Herzen der Stadt entfernt. Der Flughafen wurde 2006 sarniert und seither liegt die Anzahl der jährlichen Fluggäste bei rund 2,7 Millionen.

Sehenswürdigkeiten in Yangon:

Touristen können sich auf ein reiches Erbe an Kultur, Religion und Tradition freuen.
Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten zählt das besuchenswerte Nationalmuseum für Archäologie und Kunst. Lohnenswert ist auch der Besuch der umfangreichen Nationalbibliothek.

Shwedagon Pagode:

Das beeindruckendste Denkmal Yangons ist die Shwedagon Pagode. Das größte Heiligtum Myanmars lockt Gläubige und Touristen mit der 98 Meter hohen goldenen Stulpa an, die mit mehr als 5000 Diamanten und Rubinen geschmückt und mit Blattgold verziert ist. Touristen werden beim Anblick der gigantischen Anlage und der zahlreichen vergoldeten Stulpas nicht mehr aus dem Staunen heraus kommen. Besonders eindrucksvoll ist die Vielzahl an Statuen, welche Buddha sowohl stehend als auch liegend abbilden. Besucher können sich auf eine architektonische Meisterleistung freuen! Mehrere kleine Gebetshallen und Tempel in unterschiedlichen Größen laden Gläubige zum Gebet und Touristen zu einer Besichtigung ein. Der buddhistische Schrein wird von zahlreichen burmesischen Pilgern aufgesucht, die hier beten und Opfer darbringen. Der Überlieferung zur Folge soll der älteste Teil der Tempelanlage im 5. Jahrhundert vor Christus errichtet worden sein. Seit dem Jahre 1564 verursachten acht Erdbeben und ein Brand schwere Schäden. Die bekannteste Tempelanlage Myanmars wurde renoviert und erfreut sich bei Gläubigen und Touristen großer Beliebtheit.
Einheimische dürfen die Pagode kostenlos betreten, für Touristen kostet der Eintritt etwa 5 Dollar. Besonders empfehlenswert ist der Besuch der Shwedagon Pagode am frühen Morgen, um die Anlage abseits des Touristenstroms zu erkunden. Kurz vor Einbruch der Dämmerung verwandelt die untergehende Sonne die Anlage in einen mysteriösen Ort mit zahlreichen wundervollen Fotomotiven.

Sule Pagode:

Die rund 40 Meter hohe buddhistische Pagode zählt zu den sakralen Highlights der Stadt. Die buddhistische Glaubensstätte ist auch unter dem Namen Kyaik Athok bekannt. Gemäß der Überlieferung soll die achteckige Sule Pagode 253 vor Christus erbaut worden sein. Touristen finden die buddhistische Tempelanlage im Herzen der Altstadt. Obwohl sich die religiöse Stätte mitten im lärmenden Kreisverkehr befindet, versprüht das Innere der Pagode spirituelle Ruhe und einen Ort der inneren Einkehr. Die Anlage beherbergt einen Blumenladen mit einer breiten Palette an duftenden Opfergaben und einen Astrologen.

Botataung Pagode:

Die buddhistische Glaubensstätte befindet sich am Ufer des Flusses Yangon. Die Pagode lockt Gläubige und Interessierte in den Süden der einstigen Hauptstadt. Touristen können die beschauliche Pagode von innen erkunden.

Bogyoke Aung San Markt:

Der größte Einkaufstempel der Stadt lädt zu einem Bummel mit der ganzen Familie ein. Der Bogyoke Aung San Markt befindet sich in der gleichnamigen Straße. Auch heute noch ist die Bezeichnung Scott Market geläufig. Der beliebte Markt ist in einem geschichtsträchtigen Bauwerk aus der Kolonialzeit untergebracht. Schnäppchenjäger sind hier genau richtig. Bei einem Bummel über den riesigen Markt können billige Produkte aus China, teurer Schmuck und hochwertige Stoffe erworben werden. Hunderte von Händlern bieten in den historischen Markthallen Produkte zu einem geringen Preis an. Besonders begehrt sind die typisch burmesischen Kunstgegenstände, die von Hand gefertigt wurden. Wundervolle Schnitzereien, liebevoll hergestellte Silberwaren und Stoffe mit traditionellen Mustern sind für die Region typisch. Mehrere Imbissstände laden mit burmesischen Gerichten zu einer kleinen Stärkung ein. Touristen können vor Ort Geld wechseln, jedoch ist es ratsam, den Wechselkurs mehrerer Wechselstuben miteinander zu vergleichen. Touristen sollten daran denken, dass nicht alle Produkte ausgeführt werden dürfen, die am Markt angeboten werden.

Kandawgyi See:

Der zweitgrößte See Yangons liegt im Osten der bekannten Shwedagon Pagode. Rund um den See lockt der Naturpark Kandawgyi Naturliebhaber und Ruhesuchende an. Der acht Kilometer lange Fußmarsch rund um den See stellt eine Entdeckungsreise dar. Kinderherzen werden beim Besuch des Zoos, der an den See grenzt, höher schlagen. Am Ostufer finden kulturell Interessierte einen Nachbau von einer einstigen königlichen Barke. Heute beherbergt die Karaweik ein schwimmendes Restaurant und mehrere Veranstaltungsräume. Parkbesucher können einen wundervollen Ausblick auf die Shwedagon Pagode genießen. Der große königliche See wurde während der englischen Kolonialzeit künstlich angelegt, um die Trinkwasserversorgung der Innenstadt sicher zu stellen.

Yangon ist weltweit für den großen Bestand an Bauwerken aus der englischen Kolonialzeit bekannt. Historische Regierungs- und Verwaltungsgebäude zeugen ebenso vom Einfluss der Briten wie Wohnhäuser und Geschäfte, die während der Kolonialzeit errichtet wurden. Die Metropole hat sich auch einen Namen mit den Tempelanlegen der Hinduisten und Chinesen einen Namen gemacht. Die unterschiedlichen Religionen prägen Yangon ebenso wie die langjährigen Traditionen. Jeden Morgen ist der laute Gebetsruf von Muezzins zu hören, welcher in der gesamten Altstadt zu hören ist. Touristen können die buddhistischen Mönche dabei beobachten, wie sie Opfergaben dankend entgegennehmen. Bei einem Bummel durch Yangon können Touristen das rege Markttreiben abseits der Hauptstaraßen beobachten. Die Stände werden auf den Gehsteigen aufgebaut und Touristen können hier mit etwas Verhandlungsgeschick wahre Schnäppchen ergattern. Das einstige Rangun ist der bedeutendste Seehafen des Landes.

Ausflüge:

Die Metropole bietet sich als Drehscheibe für unvergessliche Ausflüge in die Umgebung an.

Wildnispark Hlawga:

Naturliebhaber sollten die 45 minütige Anreise zum Wildnispark unbedingt auf sich nehmen. Zu den Highlights zählen über 90 verschiedene Vigelarten und mehr als 70 Tiergattungen.

Syriam:

Das bedeutende Handelszentrum im Mittelalter liegt etwa 30 Minuten von Yangon entfernt. Besonders sehenswert ist die Pagode Kyaikhauk. Auf der kleinen Katzenfischinsel lädt die Yele Pagode zur Besichtigung ein.

Twante:

Eine beliebte Tour ist die rund einstündige Fahrt mit der Fähre zu den lokalen Weberinneren, die schnell und geschickt traditionelle Muster weben. In Twante können auch Töpfer dabei beobachtet werden, wie sie gekonnt Töpferware auf traditionelle Art und Weise herstellen.

Bago:

Ein lohnenswertes Ausflugsziel stellt die einstige Königsstadt Mon dar, die rund 80 Kilometer im Norden von Yangon liegt. Kulturinteressierte können einen Bummel durch die frühere königliche Hauptstadt des Mon-Reichs unternehmen und die bekannte Shwemawdaw Pagode besuchen. Die heilige Pagode ist der Überlieferung nach rund 2000 Jahre alt. Ein lohnenswertes Ziel ist die Shwethalyaung Pagode mit dem liegenden Buddha, der zu den größten Statuen des Landes zählt. Ein unvergessliches Urlaubserlebnis stellt die Rundreise ab Bago mit einer historischen Dampflokomotive dar. Ein beliebter Tagesausflug führt von der Stadt Bago nach Nhaung Kharshay. Die Dampflokomotive führt vorbei an sattgrünen Reisfeldern, traditionellen Dörfern und menschenleeren Gebieten. Es besteht die Möglichkeit, zwischen einem Sitzplatz erster Klasse oder einem Platz auf der Holzbank zu wählen.

Wildnisreservat Moeyungyi:

Für Vogelkundler stellt der Besuch des Wildnisreservats im Bezirk von Bago ein absolutes Muss dar. Das geschützte Schwemmland erstreckt sich über rund 40 Quadratmeilen und stellt die Heimat für zahlreiche exotische und vom Aussterben bedrohte Vogelarten dar.

Pyay:

Fährt man von Yangon rund 285 Kilometer in Richtung Nordwesten, so erreicht man das Land Gebiet der Pyus. Bei diesem rund 5000 Jahre alten Stamm handelt es sich um die Vorfahren der Burmesen. Kulturell begeistert Pyay auch mit der Shwesandaw Pagode. Zu den Highlights der Hset That Gyi Pagode zählt die 66 Meter hohe Statue, welche Buddha in sitzender Pose abbildet. Archäologisch Interessierte sollten Srikhetra einen Besuch abstatten. Die am besten erhaltene Siedlung des Volksstammes der Pyus wartet mit den ältesten Stulpen des Landes auf.

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