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Boracay

Boracay, die nicht einmal zehn Quadratkilometer große philippinische Insel, im südchinesischen Meer nördlich vor Panay, galt zwischen 1960 und 1970 lediglich als Ausflugsziel der Panayer. 1978 löste die Reisebeschreibung eines deutschen Schriftstellers über das tropische Paradies einen Touristen-Boom aus der Boracay zur Topdestination der Philippinen machte.

Dieses Paradies von unglaublicher Schönheit und Magie ist mit einstündigem Flug von Manila nach Kalibo auf Panay, mit anschließender Busfahrt nach Caticlan (oder mit Turboprobs) und einer kurzen Bootsüberfahrt erreichbar. Die ersten Schritte auf die Insel tut man im seichten Wasser. Der warme Sand ist unendlich fein und fast schneeweiß. Er schimmert bis weit ins Meer hinaus durch das glasklare, türkisfarbene Wasser. Kokospalmenhaine und üppig bewachsene Hügel im Hintergrund bilden den perfekten exotischen Kontrast.

Die drei Ortschaften Balabag, Manok, Yapak ergänzen einige Dörfer, die durch Dschungelpfade verbunden sind. Im Inselinnern lässt es sich auf verzweigten Wegen vorzüglich wandern. Treckingtouren mit Führer durch den Regenwald sind sehr beliebt. Nahe Yapak liegen die „Riesenfledermäuse-Höhlen“ (fressen nur Früchte) und das Meeresmuschelmuseum „Kar-tir“. Ein Ausflug mit einer Banka (typische Auslegerboote) vermittelt das Gefühl, sich der Insel als „Entdecker“ zu nähern. Sonst unzugängliche Strände und eine besondere Attraktion, die Nachbarinsel Crocodile Island, können so betreten werden.

Boracay

Boracay ©TK

Auch Mountainbikes und Mopeds sind mietbar. Hauptverkehrsmittel ist das Pedicap (Motor- oder Fahrräder mit Beiwagen). Autos sind nicht erlaubt. Bei ganzjährig ausgeglichener Temperatur um die 26° C ist die beste Reisezeit im „Amihan“ (November bis Mai) mit Nord-Ost-Passat und einer Wassertemperatur zwischen 25° – 28° C (beste Surf-Bedingungen). Während des „Habagat“ (Juni bis November) weht der Süd-West-Passat, die Wassertemperatur steigt auf 28°- 31° C. Das ist die Zeit der Niederschläge.

Die Hauptrolle auf Boracay spielen die Strände – circa 30. Der fast 4 km lange, sanft abfallende White Beach zählt zu den Top-Ten auf der Welt. Am 200 m langen Diniwid Beach, nördlich anschließend, herrscht entspannende Ruhe. Vom Resort auf dem Felsplateau bietet sich der beste Ausblick über die Insel. Bulabog Beach (Ostküste) ist das Wassersport-Zentrum auf Boracay. Während der Abwesenheit der Wind- und Kitesurfer zwischen Juni bis November ist es hier oft menschenleer. Ilig Illigan-Beach bietet neben kleinen Buchten auch interessante Grotten. Mehrere sandige Buchten weisen der Tulubhan- und der etwas steinige Tambisaan Beach auf. Ganz romantisch und ruhig liegt der kleine Balinghai Beach zwischen zerklüfteten Felswänden. Die Häuschen auf den Felsen gehören zu einem Resort das auf unkonventionelle Art auch Essen und Getränke am Strand serviert. Etwas nördlich liegt Punta Bunga Beach. Nach einer kleinen Kletterpartie befindet man sich am idyllischen, von Kokospalmen beschatteten, Geheimtipp Banyugan Beach. 800 Meter erstreckt sich der Puka Shell Beach über die Insel-Nordspitze. Die leichte Wellenbildung signalisiert: vorgelagertes Korallenriff. Die Lapuz-Lapuz Klippen bilden das Strandende. Am ruhigen Cagban Beach mit Höhlenumgebung sollen noch Piratenschätze versteckt sein.

Boracay gilt als vielfältiger Tauchspot. Intakte Korallenriffe, einfach erreichbar für Anfänger. Für Fortgeschrittene Drop Offs, schnelle „Drift Dives“ sowie Hai- und Höhlentauchen. Profis kommen wegen des „Yapak 2″, eine Weltklasse-Tauchstrecke. Nicht-Taucher amüsieren sich bei anderen Wassersportarten. Später treffen sich alle beim grandiosen Sonnenuntergang am White Beach oder im pulsierenden Nachtleben.

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