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Singapur und seine Sehenswürdigkeiten

Singapur, der Name stammt aus dem Sanskrit und bedeutet in etwa Löwenstadt. Heutzutage wird Kolonialpolitik meist als etwas Negatives gesehen und bewertet. Fremde unterwerfen die Einwohner, bringen sie in Abhängigkeit und unterdrücken sie. Dies geschah in Singapur so nicht, zwar herrschten hier Fremde über die Einwohner, aber auch die Einwohner waren Fremde, die ins Land kamen, weil es die Fremdherrschaft der Briten gab. Vor den Briten gab es auf der mit Regenwald überzogenen Insel keine Eingeborenen, von ein-, zweihundert Fischern einmal abgesehen und es gab somit nichts, was die Kolonialherren zerstören und kolonisieren konnten.

Und so wurde Singapur ein Gebiet, mit vielen Menschen aus unterschiedlichen Gegenden, mit unterschiedlichen Sprachen, Hautfarben, Religionen und Kulturen. 1959 wurde Singapur eine selbstregierte Kronkolonie innerhalb des Britischen Empire, und am 01.09.1963 wurde Singapur ganz unabhängig vom Großbritannien. Zunächst noch mit Malaysia vereint, wurde Singapur nach Unruhen am 07.08.1965 aus der Malaysischen Föderation ausgeschlossen und zwei Tage später von Malaysia als unabhängig anerkannt. Und seitdem ist Singapur ein unabhängiger Stadtstaat in Südostasien, dessen Geschicke lange von Lee Kuan Yews geleitet wurden und dessen Sohn Lee Hsien Loong heutzutage die Geschickes des Stadtstaates lenkt.

Singapur

Singapur ©TK

Seit der Unabhängig machte Singapur eine große Wandlung durch. So wurde es zu einem der reichsten und teuersten Städte der Welt. Aufregend und multi-kulturell wird Singapur von seinen Besuchern beschrieben, da auf kleinstem Raum über 4 Millionen Menschen unterschiedlicher Herkunft und Religion leben. Die Bevölkerungsdichte ist eine der höchsten Weltweit. Und hier geht es trotz der Verschiedenheit der Bewohner, dank eines unnachgiebigen Rechtssystems, sowie einer ausgeklügelten Verwaltung der verschiedenen Ethnien friedlich zu. Rassenkrawalle sind genauso unbekannt wie religiöse Konflikte und so steht hier eine Moschee friedlich neben einem Hindutempel.

Das reiche kulturelle Erbe der Menschen spiegelt sich auch in den Küchen und Restaurants des Landes wieder. Und da die Hygienestandards des Landes mindestens mit westeuropäischen Hygienestandards mithalten können, kann jeder ohne Bedenken in die zahlreichen Restaurants einkehren, auf den Märkten Lebensmittel einkaufen und sich zudem sicher im hervorragend ausgebauten Öffentlichen Personennahverkehr bewegen. All dies hat Singapur den anderen süd-ostasiatischen Staaten voraus.

Aufgrund der langen englischen Herrschaft ist Englisch noch immer Amtssprache in Singapur, so dass alles auch auf Englisch ausgeschildert ist und der Tourist aus Europa, der weder chinesisch, noch malaiisch, noch tamil versteht, sich dennoch zurecht finden wird. Dank des Reichtums und der Wirtschaftskraft der Stadt gibt es ausgedehnte Shoppingmalls und alles, was es auf dieser Welt zu kaufen gibt, kann der geneigte Käufer in Singapur finden. Eingebettet in einen Hauch Exotik des Fernen Ostens und in einem tropischen Ambiente. Jedes Jahr findet zudem in Singapur ein Formel 1 Rennen statt, das einzige Nachtrennen der Formel 1.

Und während viele große Städte von Kriminalität und Verschmutzung heimgesucht werden, ist in Singapur dank einer straffen Gesetzgebung und gut organisierter Polizei kaum Kriminalität zu finden, sicher durch den Park in der Nacht zu gehen ist dort keine Utopie. Und die Umweltverschmutzung ist dort ebenfalls gering, da selbst das Ausspucken eines Kaugummis mit einer hohen Geldstrafe belegt wird. Somit ist Singapur wunderschön und sehr sauber.

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