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Zeche Zollverein

Ein Stück Industriegeschichte erwartet die Besucher der Zeche Zollverein in Essen. Einst gehörte diese Zeche zu den modernsten Steinkohleförderanlagen in ganz Europa, heute ist dieses Industriedenkmal eine Stätte voller Kultur und pulsierendem Leben. Bereits im Jahr 2006 wurde die Zeche Zollverein in das UNESCO-Welterbe aufgenommen und gilt als ein beeindruckendes Wahrzeichen der industriellen Entwicklung im Ruhrgebiet. Heute wurde die Zeche Zollverein zu einer blühenden industriellen Kulturlandschaft umstrukturiert. Den für viele Besucher spannendsten Bereich stellen die im Original erhaltenen Fördereinrichtungen, die Wipperhalle, die ehemalige Kohlenwäsche und das Kesselhaus dar, in denen interessante bergbaugeschichtliche Informationen veröffentlicht werden. Auf dem gesamten Areal der Zeche Zollverein, das etwa 100 Hektar groß ist, können technische Meisterleistungen vergangener Jahre in harmonischer Verbindung mit einem modernen Kunstgenuss erlebt werden.

So wie die Zeche Zollverein in Essen derzeit vorgefunden wird, wurde diese im Jahr 1931 erbaut. Obwohl die Förderung der Steinkohle bereits im Jahr 1847 begann, entstand die endgültige Schachtanlage erst 1931. Als das Herzstück der Zeche wurden die Zentralförderanlage und der Schacht 12 bezeichnet. Die Steinkohleförderung wurde im Jahr 1986 eingestellt und die Kokerei im Jahr 1993 außer Betrieb genommen. Bis zu 5.000 Arbeiter wurden in Glanzzeiten in der Zeche Zollverein beschäftigt, bis im Dezember des Jahres 2001 die gesamte Anlage geschlossen wurde. Bis zu 12.000 Tonnen Steinkohle wurden hier täglich gefördert, wovon sich die Besucher beim Anblick der riesengroßen Stahlgerüste, Förderanlagen und Tagebaugeräte ein lebhaftes Bild machen können.

Zeche Zollverein

Zeche Zollverein ©TK

Heute befindet sich in diesem Herzstück der Zeche Zollverein das Besucherzentrum. Der Besucher erhält hier die ersten interessanten Informationen über den damaligen Arbeitsalltag in der Zeche und einen kleinen

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