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Mein Kurztrip nach Florenz in der Toskana

Also, mein nächster Trip steht jedenfalls schon wieder fest und der geht definitiv wieder in die Toskana. In nur einer Stadt gewesen, bekommt man direkt wieder Verlangen, dorthin zu fahren oder zu fliegen um alles genau kennen zu lernen. So ergeht es mir jedenfalls. Ich bin immer noch beeindruckt von dem ganzen Flair und kann es kaum erwarten, diesen Sommer wieder dorthin zu kommen.

Wir hatten unseren Trip nach Florenz im Juni gebucht und uns direkt einen Mietwagen für einen Tag mitgeordert, denn sonst wären wir auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen gewesen und das wollten wir uns dann doch ersparen. Zur Sicherheit hatten wir uns dann bei der Ankunft auf dem Parkplatz, welchen wir wirklich erst einmal finden mussten, den Straßennamen notiert, sonst hätten wir unser Auto wohl ewig suchen dürfen. Als guter Orientierungspunkt diente uns dann auch der Bahnhof von Florenz.

Wir starteten unsere Sightseeing-Tour an der Piazza della Stazione, was recht praktisch war, denn das Touristenbüro befindet sich gleich in unmittelbarer Nähe und dort erhielten wir freundlicherweise die von uns dringend benötigten Stadtpläne gratis.

Florenz

Florenz ©iStockphoto/SerrNovik

Um so viel wie möglich an diesem Tag erleben zu können, starteten wir direkt los in Richtung Arno und kamen dabei am Piazza San Maria Novella vorbei um zur Piazza d’Ognissanti zu gelangen, wo wir die gleichnamige Kirche sehen wollten. Zwar befinden sich alle großen Sehenswürdigkeiten auf dieser Fluss-Seite, wir wollten aber zunächst den Ausblick über den Giardino di Boboli und einmal über die ganze Stadt Florenz genießen
Um dorthin zu gelangen, gingen wir schließlich über den Piazza Santo Spirito, wo auch die gleichnamige Kirche zu sehen ist, weiter zur großen Piazza dei Pitti, wo der Palazzo Pitti steht. Direkt auf dessen Rückseite findet sich dann der Giardino di Boboli, der – meines Erachtens – schönste Garten der Welt, und ich habe wirklich schon einige gesehen. Um in den Garten zu kommen, mussten wir zwar 8,- zahlen, welche sich allerdings wirklich rentieren, denn mit dem Ticket kann man auch die Museen im Palazzo Pitti besuchen, wurde uns gesagt.

Nachdem wir dann eine kurze Museumstour mitmachten und weiter in Richtung Via Guicciardini gingen, bemerkten wir, dass die Straßen doch langsam aber sicher immer voller wurden, denn die Straße führt direkt zu der bekanntesten Brücke von Florenz, die Ponte Vecchio, welche um 1000 nach Christus erbaut wurde. Früher waren dort viele Metzgereien angesiedelt, teilte man uns mit, aber weil einem Großherzog dies wohl ein Dorn im Auge war, ließ er die Brücke räumen, sodass seit dem 16. Jahrhundert bis heute dort Goldschmiede zu finden sind um das edle Bild abzurunden. Über die Brücke hinweg entschlossen wir uns, einen Abstecher über den Piazza degli Uffizi zu machen um in den Komplex der Uffizien gelangen, welcher die wichtigsten Kunstsammlungen Italiens beherbergt. Dort konnten wir dann Werke von Raffael und Michelangelo und auch von Tizian, Caranach und auch Boticelli und einer Menge anderer Künstler bewundern, welche wirklich bleibende Eindrücke hinterlassen haben.

Weiter führte unser Weg zur Loggia dei Lanzi und dem Piazza della Signoria, wo eine große Anzahl unterschiedlicher Skulpturen und Statuen zu sehen sind. Dort entschlossen wir uns auch am Palazzo Vecchio erst einmal, eine kleine Pause einzulegen um eine leckere Lasagne und im Anschluss daran eine Tasse des besten Kaffees genießen zu können.

Frisch gestärkt spazierten wird dann an der Via del Proconsolo vorbei und stießen an die Orsanmichele – Kirche, welche mich als Architektur-Fan wirklich heute noch staunen lässt. Nachdem wir all diese Dinge haben auf uns wirken lassen, ging es direkt weiter in nördliche Richtung zum nächsten Objekt unserer Begierde, dem berühmten Santa Maria del Fiore – Dom, dessen freistehende 82 m hohen Campanile wirklich ins Staunen versetzen, da er einfach durch seine gotisch-grazile Art traumhaft schön wirkt und wirklich ein wahres Prachtstück unter den Kirchen ist. Einige Minuten vor dem Eingangsbereich zu verweilen lohnt sich allemal um sich gegebenenfalls mal die Details genau anzusehen. Wirklich unglaubliche Handarbeiten.

Das Dombaumuseum Museo dell’Opera del Doumo und das Baptisterium San Giovanni befinden sich übrigens in direkter Nähe zum Dom und lohnen sich für Kunstliebhaber ebenfalls. Leider fehlte uns die Zeit and dem Tag, dort noch einen Besuch zu machen, aber aufgeschoben ist bekanntlich nicht aufgehoben. So wurde es langsam aber sicher auch für uns Zeit, den Rückweg in Richtung Auto anzutreten. Um dorthin zu gelangen liefen wir über die Piazza San wieder zurück in Richtung Santa Maria Novella – Kirche, wo unser Trip gestartet war.

Da ich von dem Kurztrip wirklich beeindruckt war und auch das Wetter bestens mitgespielt hat, wie es allerdings für die Jahreszeit Gang und Gebe ist, ist Florenz als Reiseziel immer wieder eine Überlegung wert. Als nächstes werde ich dann Siena besuchen, denn die Toskana ist groß und hat wirklich sehr viele Sehenswürdigkeiten, wie auch Traumstrände zu bieten, welche ich alle kennenlernen will.

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