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Toskana – Das anspruchsvolle Urlaubsziel

Die Toskana, eines der schönsten Reiseziele der Welt, liegt mitten in Italien, und ist so ziemlich das schönste Fleckchen Erde, das Italien zu bieten hat. Von Köln/Bonn aus, ging es zusammen mit zwei Freundinnen in Richtung Florenz. Der Flug war ein wenig unangenehm, da das Wetter leider nicht mitspielen wollte, aber die Flugbegleitung versuchte das ganze mit einem, unnatürlich glänzenden Charme, wieder gut zu machen. Nach der Landung des Flugzeuges mussten wir erst einmal den Mietwagen suchen, den wir bereits aus Deutschland gebucht hatten. Von dort aus ging es dann in die Region Tuscany Chianti, genauer gesagt nach Castelfiorentino. Auf einem Hügel lag ein wunderschönes kleines Mietobjekt. Für immerhin 1748 Euro hatte ich das kleine Haus gemietet, und wir wollten es uns eine Woche mal so richtig gut gehen lassen. Das Haus war sehr großzügig ausgestattet, und bot locker auch für mehr Personen platz. Zum Glück sollten wir in kürze noch ein wenig Besuch bekommen. Insgesamt würden wir innerhalb der nächsten Stunden wenigstens sieben Leute werden, aber erst einmal mussten wir uns von der Fahrt erholen. Ich glaube es waren um die fünfzig Kilometer, bis wir dort waren, und nach dem langen Flug war die Strecke doch recht anspruchsvoll gewesen. Wenigsten spielte hier das Wetter wieder mit, und ich hatte kaum Probleme, die Strecke zu finden, Navi sei dank.

Das Ferienhaus lag in etwa vier Kilometer oberhalb von Castelfiorentino, welches etwa 45 Kilometer von Florenz, 55 Kilometer von Sienna, und immerhin noch 30 Kilometer von, der bekannten Region, Volterra entfernt. Die Gegend war sehr natürlich, und wir lagen nicht gerade in einem typischen Urlaubergebiet. Es war sehr erfrischend mal nicht den ganzen Tag lärmende Touristen, und besoffene Jugendliche um sich zu haben. Castelfiorentino selbst ist ein lauschiges Plätzchen, das auch nur relativ wenig, vom westlichen Tourismus geprägt ist. Castelfiorentino selbst liegt etwa 50 Meter über Normal Null, unser Ferienhaus lag deutlich höher.

Toskana

Toskana ©iStockphoto/czekma13

Man findet in Castelfiorentino immer noch die dunklen Seitengassen, und die lauten Marktschreier, für die Italien bekannt ist. Aber auch einige Winzer haben sich in der Region niedergelassen. Hier hatten wir neben einigen Ausflügen, durch die Natur, die wir größtenteils selbst organisiert hatten, da wir auch die örtliche Tourismusbranche nicht zurückgreifen wollten, auch einige Weinproben, und Führungen. Es war sehr interessant die dortigen Gepflogenheiten, und Traditionen kennenzulernen. Gerade die Weintradition ist in Italien schon immer hoch gehalten worden, und man konnte vor allem die altertümlich wirkende Architektur, der teilweise über vierhundert Jahre alten Gebäude betrachten. Die landesspezifischen Spezialitäten, die auf den Weingütern angeboten werden, sind immer wieder ein Genuss für den Gaumen, und auch optisch sehr anspruchsvoll.

Die Ausflüge in die natürliche Umgebung boten sehr viele Möglichkeiten meinem Hobby, der Fotografie, nachzugehen. Es boten sich tausende wunderbarer Motive. Da nun aber nicht alle von uns besonders interessiert waren, viel in der Gegend unterwegs zu sein, war ich in der Regel entweder alleine, oder hatte ein oder zwei Freunde/innen dabei. Auch die Ausflüge in die nähere Umgebung, was in einem solchen Umfeld bedeutet, das man in den nächsten 60-80 Kilometern Umkreis unterwegs ist, hatten ihren besonderen Reiz. Natürlich bestanden diese Ausflüge nicht nur aus Saufen und Knipsen, also nicht nur aus Naturtouren, und Weinproben, sondern auch aus einigen interessanten Sehenswürdigkeiten, die die örtliche Tourismusabteilung, dank eines Übersetzers, sehr gut darstellen konnte. Die Informationen erschienen sehr zuverlässig, und seriös, sowie die Reiseleitung, einen sehr guten Eindruck machte. Die Reiseleitung, damit meine ich die örtlichen Führer, waren sehr freundlich, und vor allem gut informiert, so das der gesamte Urlaub eigentlich nur ein Genuss werden konnte. Hierbei kamen, dank eines großen Pools, im Ferienhaus, alle auf ihre Kosten. Ich werde die Fotos aus diesem Jahr sicherlich noch sehr lange behalten, und mich auch in einigen Jahren immer wieder gerne an diese wunderschöne Zeit zurück erinnern wollen, die sowohl ihre optischen, als auch kulinarischen Highlights hatte.

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