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Angeln auf Hecht in Irland

Als eines der beliebtesten Reiseziele für Angelreisen hat Irland auch einen guten Ruf bei Hechtanglern. Der Hecht kommt auf der „grünen Insel“ in nahezu allen Süßwassergewässern vor. Irland wird von tausenden Kilometern von Flüssen und Kanälen durchzogen, dazu kommen die zahlreichen Seen. Die Qualität der Süßwasserseen ist hervorragend und der Hechtbestand ist sehr groß, in Irland gibt es noch keinen Befischungsdruck den Hecht betreffend. Der beliebte Süßwasserfisch kommt vor allem über den Norden, Nordosten und in den Midlands Irlands vor, wobei der Hecht auch in allen anderen Gebieten des Landes einen guten Bestand aufweist.

Beliebte Hechtregionen

Beliebte Hechtregionen bei Anglern sind die Regionen Cavan und Leitrim im Norden sowie das Shannon-Gebiet im Westen. Gut zu befischende Seen sind der Allen, Ree, Derg oder Derravarragh und die Zuflüsse Suck und Inny. Monaghan und Clare stellen beliebte Regionen im mittleren Irland dar und im Süden ist vor allem der Fluss Barrow bei Hechtanglern berühmt, denn der Fluss ist auch bei eventuellem Hochwasser gut befahrbar und Hechte ziehen sich bei solchem hier zurück.

Beste Reisezeit

Der Hecht kann in Irland ganzjährig gefangen werden, es gibt also keine beste Reisezeit, dennoch hängt der Angelerfolg auch immer vom aktuellen Wetter, dem Wasserstand, dem Luftdruck und den Temperaturen ab. Das Winterhochwasser erschwert mitunter den Zugang zu Flüssen und Seen und im Frühjahr oder Herbst kann es zu starken Stürmen kommen, die das Bootsangeln erschweren. An besonders heißen Tagen im Sommer ist der Hecht eher träge und tagsüber nicht aktiv. Trotzdem gibt es immer wieder entsprechende Ausweichmöglichkeiten für Angler und unabhängig von der Jahreszeit werden in Irland regelmäßig, über das ganze Jahr hinweg, Hecht von bis zu 9 kg oder schwerer aus dem Wasser gezogen.

Hecht angeln

Hecht angeln ©iStockphoto/dobok

Schonzeiten und Lizenzen

Da es keine gesetzlich vorgeschriebenen Schonzeiten für das Hechtangeln gibt, kann man das ganze Jahr in Irland zum Hechtangeln fahren. Das Hechtangeln ist in Irland kostenlos und kann ohne Lizenz betrieben werden, nur einige wenige Gewässer erheben eine Angelgebühr. Darüber kann man sich bei der zentralen Fischereibehörde (Central Fisheris Board) informieren, zudem bieten sie Karten für Hechtangler an, mit entsprechenden Gewässerinformationen. Doch auch das Hechtangeln in Irland ist nicht ganz frei von Vorgaben. Die Hecht-Verordnung Nr. 809 von 2006 regelt ein paar gesetzliche Bestimmungen. So darf pro Angeltag nur ein Hecht entnommen werden, der wiederrum nur eine Größe von bis zu 50 cm haben darf. Alle weiteren Fische müssen dann immer wieder frei gelassen werden („catch and release“). Der Besitz von mehr als einem ganzen Hecht oder mehr als 0,75 kg Hechtfleisch ist ebenfalls verboten, es sei denn die Hechte, bzw. Hechtteile werden bestimmungsgemäß gelagert. Für Köderzwecke dürfen nicht mehr als 12 Weißfische besessen werden, die Anzahl der Salzwasserfische zu diesem Zweck ist nicht begrenzt. Anders als noch vor ein paar Jahren dürfen keine Trophäenfische dem Wasser entnommen werden. Das heißt aus dem Fluss keine Hechte über 9 kg und aus dem See keine Hechte mit mehr als 13 kg. Zudem darf im Süßwasser generell maximal mit nur zwei Handangeln geangelt werden.

Wasser und Kleidung

Bei Angelreisen nach Irland sollte man auf jeden Fall immer die aktuelle Wetterlage im Auge behalten, da es zu allen Jahreszeiten, trotz des milden Klimas, zu mitunter starken Regefällen kommen kann. Darüber hinaus ist es wichtig als Angler immer wasserdichte Schutzkleidung und festes Schuhwerk zu tragen. Wer gerne mit dem Boot auf Seen angeln möchte, sollte sich in den ersten Tagen einem Guide anschließen, da es in den Seen Untiefen mit Felsen gibt, die zu einer erheblichen Gefahr werden können, sind Ortskenntnisse von großer Wichtigkeit.

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