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Cork: Im Süden Irlands

Die 200.000 Einwohner starke und 40km2 große Stadt Cork am Fluss Lee ist nach Dublin die zweitgrößte Stadt Irlands und bietet zahlreiche sehenswerte Attraktionen sowohl für Gäste als auch für Einheimische. Die Studentenstadt Cork kann über einen internationalen Flughafen erreicht werden, der 8km südlich der Stadt gelegen ist. Diverse internationale, darunter auch deutsche Fluggesellschaften ermöglichen so eine direkte Anreise. Es besteht die Möglichkeit der Auswahl aus verschiedenen Autovermietungsunternehmen sowie die Gelegenheit per Taxi oder mit einem Busunternehmen, zum Beispiel Skylink oder Éivann, das Stadtzentrum zu erreichen. Vom Flughafen Shannon im Westen des Landes kann die Stadt ebenfalls mit einem Bus angesteuert werden, allerdings sollten dafür aufgrund der größeren Entfernung ungefähr zwei Stunden Zeit eingeplant werden.

Übernachtungsmöglichkeiten

Im Ort werden unterschiedliche Übernachtungsmöglichkeiten angeboten, die durch ihre weite Preisspanne von 30 bis zu 150 Euro pro Nacht für jeden Urlauber kleinere oder großzügigere Räumlichkeiten bereithalten. Modernes Flair, Komfort und Service gehören aber in jedem Hotel, historischen Herrenhaus – wie dem Hayfield Manor – oder im Bed&Breakfast – wie dem Kenthouse – zur Grundausstattung. Im Zentrum Corks befinden sich unter anderem Unterkünfte, die sich auf die Bedürfnisse von Geschäftsleuten eingestellt haben, wie das Lancaster Lodge oder das Blarney Woollen Mills Hotel. Des Weiteren finden sich Häuser wie das Gresham Metropole Hotel oder das Jurys Inn Cork, in dem Familienfreundlichkeit als oberstes Prinzip gilt. Etwas außerhalb der Stadt, im County, gibt es außerdem sogenannte Farmhäuser in idyllischer Umgebung, so beispielsweise das Lochinver Farmhouse oder auch das Ardhouse Farmhouse. Dort präsentiert sich die besondere Stimmung des Gastlandes unter anderem durch die Verwendung von selbsthergestellten Produkten aus der Umgebung und die unmittelbare Erfahrung des irischen Landlebens.

Cork

Cork ©iStockphoto/Arsty

Wetter und beste Reisezeit

Da Irland klimatisch betrachtet den warmen nordatlantischen Strömungen unterliegt, ist es ganzjährig und vor allem im Winter eher mild, im Sommer aber herrschen verhältnismäßig kühlere Temperaturen vor. Das ganze Jahr ist es außerdem niederschlagsreicher. Der Süden des Landes gilt dennoch als relativ trockener und hat wärmere Sommer. Daher wird häufig empfohlen die südlichen und auch östlichen Gebiete Irlands im Juli und August zu bereisen. Das raue Klima im Herbst und im Winter sind dessen ungeachtet durch einen spezifischen meteorologischen Charme charakterisiert, der insbesondere in der faszinierenden landschaftlichen Weite der Region erlebenswert scheint.

Sehenswürdigkeiten und regionale Küche

Cork verfügt über einen recht überschaubaren Innenstadtkern, beherbergt aber dennoch einige Sehenswürdigkeiten: Die St. Anne’s Chandon Church lädt zum Bestaunen der rot-weißen Festungsarchitektur und zum eigenhändigen Läuten der Kirchenglocken ein; die St. Patricks Bridge zeigt dagegen einen historischen infrastrukturellen Aspekt der Gemeinde. Die Brücke wurde 1859 nach etwaigen Hindernissen durch den Earl of Carlisle erbaut. Die St. Patrick‘s Street indessen verweist als längste Shopping-Meile auf die vielen Einkaufsmöglichkeiten Corks. Ferner können als traditionelle kulturgeschichtliche Erlebnisse das Butter-Museum oder die Brauerein Murphy’s oder Beamish&Crawford besucht werden. Der Hafen von Cork begeistert zudem für die landwirtschaftlichen Seiten Irlands. So können verschiedene Bootstouren unternommen werden, die das Kennenlernen der Vogelwelt, der Strände, des Seelebens und der rauen Felsklippen ermöglichen. Die überdachte Halle des English-Market offeriert die kulinarischen Höhepunkte aus aller Welt.

Die feinschmeckerischen Bedürfnisse der Urlauber lassen sich dann weiterhin unter anderem im Fenns Quay Restaurant mit seiner regionalen Küche stillen oder Cornstore, der auch hiesige Meeresfrüchte serviert. Nach einem guten Essen kann in einem der klassischen Pubs wie dem Fransican Well noch ein guter Pint zum Abschluss getrunken werden, um 2:00Uhr nachts immerhin klingelt es bereits zum Zapfenstreich. Obwohl es keinen geregelten Fahrplan der öffentlichen Busse gibt, können sich die Gäste auf einen (mehr oder weniger eingehaltenen) 20-Minuten-Takt einstellen.

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