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Donegal Bay

Die Donegal Bay in Irland ist die größte Bucht des Landes. Sie liegt im Nordwesten zwischen den drei Counties Donegal, Sligo und Leitrim. Die Bucht ist bekannt für die Slieve League, die mit über 600 Metern die höchste Steilküste der irischen Provinz Ulsters ist. Damit gehört sie auch zu den höchsten Steilklippen des europäischen Kontinents. In der Donegal Bay ist bis heute das Rotten Island Lighthouse, der Leuchtturm, aktiv. Er wurde in den 1840er Jahren auf Rotten Island erbaut, die eine der kleinen unbewohnten Inseln der Bucht ist. Außerdem ist die Bucht ein beliebtes Surfgebiet. Besonders Bundoran und Rossnowlagh sind bei Surfern für die Windverhältnisse und die Form der Donegal Bay beliebt.

Slieve League

Die Slieve League sind drei Mal so hoch wie die äußerst bekannten Cliffs of Moher, wenn auch weniger bekannt. Sie werden seltener auch Slieve Leag oder Slieve Liag genannt. Oben auf den Klippen gibt es einen Aussichtpunkt. Es gibt einen Weg auf die Klippen, der für Fußgänger immer zugänglich aber für Autos nicht immer passierbar ist. Es lohnt sich, sich vor Ort nach den aktuellen Bedingungen zu erkundigen.

Bundoran

Bundoran und Rossnowlagh, die heute beide beliebte Küstenorte für Touristen sind, gehen auf mittelalterliche Ursprünge zurück. Bundoran hat bereits eine Jahrhunderte alte Tradition als Badeort, besonders Bäder in Seegras waren als gesundheitsfördernd beliebt. In den letzten Jahren hat sich die Stadt dann zunehmend zu einem Spot für Surfer entwickelt und ist auf dem besten Wege, der beliebteste Surfstrand Irlands zu werden. Dadurch hat sich auch eine umfangreiche Infrastruktur an Unterkünften unterschiedlicher Klassen entwickelt vom Hotel bis zum Gästehaus. Zusätzlich haben sich Restaurants in der Stadt niedergelassen. Für Unterhaltung sorgen Golfspielen, Reiten sowie eine Reihe von Bars und Clubs.

Donegal Bay

Donegal Bay ©iStockphoto/Marie33

Rossnowlagh

Rossnowlagh, seltener auch als Rosnowlagh bezeichnet, ist der zweite Surfspot der Region und darüber hinaus auch vor allem beliebter Urlaubsort für Familien. Der drei Kilometer weite Sandstrand ist auch mit dem Auto leicht zugänglich. Am Stand liegt außerdem ein altes Franziskanerkloster, das heute noch besucht werden kann. In seinen Mauern befindet sich das Museum der Geschichtsgesellschaft von Donegal, ein für die Öffentlichkeit zugänglicher sehenswerter Garten und ein Besucherzentrum. Ein stück außerhalb der Stadt kann außerdem das Schloss Kilbarron besucht werden, dass heute verfallen ist.

Rosnowlagh macht durch eine Reihe von Surfevents von sich reden, die jedes Jahr stattfinden. Hier werden beispielsweise die Jugendmeiterschaften im Surfen für die unter 12- bis unter 18. Jährigen ausgetragen. Der Inter- Counties Surfwettbewerb gehört zu den wichtigsten nationalen Surfveranstaltungen und findet am Ende der Saison im September oder Oktober statt. Auch in Rossnowlagh haben sich eine Reihe von Hotels etabliert, die teilweise direkt am Strand oder in der Stadt liegen.

Donegal

Der größte Ort der Region ist die gleichnamige Stadt Donegal. Das Stadtzentrum ist ein Anzugspunkt der Region für ihr breites kulturelles, musikalischen und lyrisches Angebot. Für Outdoorfreunde bietet die Stadt Wanderungen in die nahen Blacksstackberge und den Sandstrand in der Umgebung der Stadt. Der Fluss Eske, der durch die Stadt fließt, ist trotz seiner Kürze von nur 5 Kilometern bei Anglern beliebt. Insbesondere Forellen werden in der Saison von März bis September in dem kleinen Fluss gefangen. Aus dem Grund wird es auch umgangssprachlich als der „Diament“ der Umgebung bezeichnet. Die Stadt verfügt über eine große Auswahl an Hotels für Besucher. Zwar hat sie selbst weder umfangreiche Einkaufsmöglichkeiten, dies wird jedoch durch die Städte der Umgebung abgedeckt.

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