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Galway

Galway ist eine an der Westküste Irlands gelegene Stadt, die vom Fluss Corrib durchzogen wird. Ein Besuch der Stadt, die zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten in Hotels und Pensionen bietet, ermöglicht Reisenden einerseits die Erkundung Westirlands mit den umliegenden Gebieten, andererseits einen Aufenthalt in der bevölkerungsreichsten Stadt des Countys Galway, die mit vielen kulturellen und historischen Angeboten ebenso wie mit Partymöglichkeiten aufwartet. Fähren verbinden die Stadt unter anderem mit den nah gelegenen Aran Islands.

Klima und beste Reisezeit

Das Klima in Galway ist wechselhaft und windig, die wärmste und damit beste Reisezeit ist zwischen Juli und September. Umliegende Gebiete bieten Wanderern und Naturliebhabern Raum für Tagesausflüge und Entdeckungstouren, Kulturinterresierte können in der Innenstadt die gälischen Wurzeln Galways erforschen und wer gerne nachts um die Häuser zieht, findet ein buntes Nachtleben samt vielseitiger Angebote vor.

Zahlreiche Pubs ermöglichen Besuchern den Genuss irischer Spezialitäten in bester Gesellschaft. Wer Gefallen an irischer Folk Musik findet, kann dort unter anderem auch die vielfältige Musik- und Tanzszene, eine der Besonderheiten der Partystadt, kennen lernen.

Geschichte der Stadt

Die Geschichte der Stadt wird von Denkmälern und Museen weitererzählt, so findet sich beispielsweise mit einer Gedenkplatte in einem Torbogen der Market Street noch heute eine Erinnerung an den Sohn des Bürgermeisters James Lynch Fitz Stephen. Das Familienoberhaupt der einflussreichen Familie exekutierte 1493 seinen eigenen Sohn als Vergeltung für einen von diesem aus Eifersucht begangenen Mord. Mit ihrem Namen prägte die Familie wesentlich die berühmte Lynchjustiz der Stadt. 1320 hatten die Lynchs zudem die St. Nicholas Church erbauen lassen, die dem Schutzheiligen der Reisenden nachempfunden werden sollte und in den folgenden Jahrhunderten mehrmals umgebaut wurde. Einer ihrer berühmten Gäste soll unter anderem Christoph Columbus gewesen sein, unmittelbar bevor er 1492 zu seiner weltbewegenden Entdeckungsreise aufbrach.

Galway

Galway ©iStockphoto/Alexey Zarodov

Stadtbild und Universität

Architekturliebhabern bietet weiterhin auch die Innenstadt einen Querschnitt verschiedener Baustile und Epochen, so kann man anhand des Spanish Arch beispielsweise mittelalterliche Baukunst kennen lernen. Ursprünglich war es 1584 als Erweiterung der Stadtmauer erbaut, deren Überreste noch heute besichtigt werden können. Heute grenzt vor allen Dingen das Stadtmuseum direkt ans Spanish Arch an, das in den ehemaligen Studios der Küstlerin Clare Sheridan eingerichtet wurde.

Das historische Universitätsgelände gibt Einblicke in das Campusleben um die Mitte des 19. Jahrhunderts, kurz, nachdem die Hochschule als Schwestercollege der Dubliner Queen´s University of Ireland gegründet wurde. Noch heute können die Examina dort in gälischer Sprache abgelegt werden.

Eyre Square

Inmitten des Stadtkerns findet man auch den Eyre Square, eine quadratische Anordnung von Straßen, die den sogenannten John F. Kennedy Park säumen, eine Gedenkstätte für den ermordeten amerikanischen Präsidenten, der 1963 zum Ehrenbürger ernannt wurde, nachdem er dort eine Rede gehalten hatte. Im Herzen der Gartenanlage findet man den Quincentennial Fountain, einen Brunnen, der zum 500. Jubiläumstag des Bestehens der Stadt, im Jahre 1984, dort errichtet wurde. Er wurde in Form eines großen Fischerbootes modelliert.

Mit der Galway Cathedral findet man ein relativ junges architektonisches Bauwerk vor, das zwischen 1957 und 1965 auf dem Gelände des ehemaligen Gefängnisses errichtet wurde. Man erreicht die Kathedrale über die ebenso sehenswerte Salman Weir Bridge, einer Brücke, die neben drei anderen über den Corrib führt.

Claddagh Ring

Schmuckliebhaber finden mit dem berühmten Claddagh Ring, der in sämtlichen Souvenir- und Schmuckgeschäften zum Verkauf angeboten wird, eines von Galways Markenzeichen vor. Zwei Hände, die ein Herz mit einer Krone halten, verzieren den Ring und geben ihm Wiedererkennungswert. Je nachdem, wie die Krone dabei beim Tragen ausgerichtet wird, kann der Träger des Rings zudem symbolisieren, ob er vergeben oder noch zu haben ist.

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