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Irland – Eine Reise wert

Irland besticht durch eine phantastische Landschaft und hübsche Städte. Was einen Irlandurlaub jedoch zu etwas ganz Besonderem macht, sind die Menschen. Die Iren sind aufgeschlossen und nehmen einen gleich in die Gemeinschaft auf. Am 2. Abend in einem Dorfpub wird man bereits begrüßt, als würde man schon immer dazugehören. Und wo sonst findet man es, dass Jung und Alt gemeinsam zur gleichen Musik tanzen und singen. Da die meisten Restaurants nur teure Komplettmenüs anbieten, lohnt es sich auch, im Pub zu Essen. Wo sonst erhält man so typische Sachen wie ein Irish Stew? Frischer Fisch ist sowieso überall erhältlich. Und die Gemütlichkeit eines Pubs mit prasselndem Torffeuer hat doch einen ganz besonderen Reiz.

Dublin

Die meisten Irlandtouristen kommen in der Hauptstadt an. Das Zentrum der gut 500.000 Einwohner zählenden Stadt lässt sich gut zu Fuß besichtigen. Dublin ist eine Metropole der Gegensätze zwischen Altem und Neuem, wobei sich derzeit recht viele Baustellen in der Stadt befinden. Wahrzeichen von Dublin ist die Halfpenny-Bridge über den Fluss Lifffey. Sehenswert sind neben einigen Kirchen und Denkmälern das Trinity College und Dublin Castle. Zudem verfügt die Stadt über einige schöne große Parks. Unbedingt besuchen sollte man das Stadtviertel Temple Bar mit seinen zahlreichen Pubs und Restaurants. Eine gute Übernachtungsmöglichkeit zum Besuch der Hauptstadt ist das Hafenstädtchen Howth. Howth ist ein ehemaliger Fischerort und auch heute noch gemütlich. Am Hafen findet man Fischgeschäfte und Restaurants. Vor allem aber ist man mit Bus oder Bahn schnell in der Innenstadt von Dublin.

Irland

Irland ©iStockphoto/grafxart8888

Der Südwesten (Countys Cork und Kerry)

Nicht umsonst reisen die meisten Touristen in die Region Cork und Kerry, hat diese doch soviel Sehenswertes zu bieten. Hier wechseln sich Steilküste und Sandstrände ab. Die 5 Halbinseln im Südwesten, die wie Finger in den Atlantik reichen, sind alle sehr schön. Sehr bekannt ist der Ring of Kerry, eine Straße rund um die Ivaragh Halbinsel. Nicht so voll und genauso schön ist jedoch der Ring of Beara. Hier besteht auch die Möglichkeit, über eine Passstraße abzukürzen. Dabei geht es auf schmalen Serpentinen auf und ab und zwischendurch überqueren schon mal einige Schafe die Straße. Vor dem westlichen Zipfel der Halbinsel Beare liegt das kleine Inselchen Dursey Island, welches durch eine Seilbahn mit dem Festland verbunden ist.

Etwas weiter nördlich gelegen ist der Killarney National Park mit hohen Bergen, Schluchten, Mooren, Seen und Wäldern – ein Paradies für Wanderer und Naturfreunde. Im Zentrum des Parks steht das schlossartige Landhaus Muckross House, welches mitsamt der dazugehörigen Gärten besichtigt werden kann. In unmittelbarer Nähe gibt es ein Freilichtmuseum.

Der Westen (Countys Clare und Mayo)

Hier im Westen findet man die bekannteste aller irischen Sehenswürdigkeiten, die Cliffs of Moher, bis zu 200 Meter hohe Felsklippen. Zu den Cliffs gehört auch ein Infocenter. Weiter nördlich schließt sich die Kalklandschaft des Burren an. Hier finden sich einige sehenswerte Steinmonumente, u.a. der Poulnabrone Dolmen. Im Burrengebiet findet sich eine kleine Brauerei, welche besichtigt werden kann. Natürlich gehört eine Bierprobe auch dazu. Weiter gibt es mitten in der Natur eine kleine Parfümerie, welche aus selbst angebauten Kräutern Kosmetika herstellt. Hier lohnt es sich, ein Stück Seife zu kaufen. Sehenswert ist die ganz in der Nähe gelegene Universitätsstadt Galway. Interessant ist auch eine Schifffahrt zu den Aran Islands, hierzu sollte man jedoch je nach Wetterlage ziemlich seefest sein. Die Inseln sind noch ein bischen ursprünglicher als das übrige Irland. Typisch sind hier die durch Steinwälle abgetrennten Wiesen.

Dies ist jetzt nur ein kleiner Einblick über die Schönheit Irlands gewesen. Es gibt noch so vieles mehr. Naturfreunde sollten sich den Nationalpark Connamara nicht entgehen lassen. In ganz Irland finden sich Klosterruinen, schön ist das Kloster Clonmacnoise am Shannon. Auch der hier nicht beschriebene Norden und Osten des Landes hat seine Reize.

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