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Spanien als Reiseland

Sie kennen den Stierkampf und Fiesta, Paella und Ballermann? Spanien hat mehr zu bieten, als das was die meisten Urlauber auf ihren Reisen geboten bekommen. Spanien wird Sie immer wieder überraschen.

Spanien hat mit seiner Fläche von knapp 505.000km² Fläche unzählige Landschaftsformen zu bieten. Eine der Besonderheiten sind die Flusssysteme. Der Ebro und seine Nebenflüsse fließen von Nord nach Südost, während alle anderen der Ost-Ausrichtung folgend in den Atlantik führen. Sechs Gebirgssystem unterteilen das Land in seine Gebiete. Das Klima ist in Spanien genauso bunt gestaltet wie seine Lebensräume. Vom atlantischen über kontinentales Mittelmeerklima bis hin zum subtropischen Klima auf den Kanaren sind viele Klimazonen vertreten. Die größte zu Spanien gehörende Inselgruppe sind die Kanaren. Gleichzeitig erhebt sich hier auch der höchste Berg des Landes; der Pico del Teide mit 3.718 Metern.

Trotz seiner großen Fläche ist Spanien zum größten Teil nur sehr dünn besiedelt. Zwei Millionenstädte, Madrid und Barcelona, sind die größten Metropolen des Landes. Die offizielle Landessprache ist Spanisch, englisch wird großteils überall gesprochen. Nur auf den Balearen sind zumeist deutsch sprechende Spanier zu finden. Die Küche Spaniens ist so vielfältig wie die Bevölkerung selbst. Die traditionelle Kost ist gut gewürzt mit viel Knoblauch, Tomaten und oft sehr deftig mit den leckersten Kräutern verfeinert. Jede Region hat ihre Eigenheiten und will entdeckt werden. Ob Tapas oder Paella, jeder Koch schwört auf das Rezept seiner Großmutter. Das landeseigene Olivenöl ist berühmt für seine feine Note und auch den Ziegenkäse sollte man zumindest versuchen. Abgerundet wird das Menü vom landeseigenen Wein. Der Weinbau wird auf über 1 Million Hektar Anbaufläche betrieben und mehr als 250 Rebsorten werden kultiviert. Neben den bekannten Rotweinen werden auch edle Weißweine gekeltert.

Cala Figuera in Spanien

Cala Figuera in Spanien ©iStockphoto/Tobias Helbig

Madrid hat eine bunte Geschichte und das spiegelt die Stadt an allen Ecken und Enden wider. Im Mittelalter von den Mauren bewohnt, war sie während der Habsburger Zeit unter der Herrschaft des österreichischen Kaiserhauses. Zahlreiche Renaissance- und Barockbauwerke sind Zeugen dieser Zeit und beeindrucken ihre Besucher noch heute. Die Bourbonen übernahmen die Herrschaft und bauten Madrid zu ihrer seiner heutigen Größe aus. In der Zeit der Bonapartes entstand unter anderem die Oper und mit dem Parque del Retiro eine der schönsten Gartenanlagen. Etliche Museen laden zu Rundgängen ein. Das Nachtleben in Madrid genießt den Ruf einzigartig zu sein. Multikulturell, schrill und gediegen; hier findet sich jeder das Richtige.

Granada zählt zu den schönsten Perlen Spaniens. Das Zentrum der spanischen Mauren lässt noch heute tiefe Einblicke in die Geschichte zu. Das bekannteste Bauwerk ist wohl die Alhambra. Basare laden zum Stöbern ein und in den Höhlen von Sacromonte lebten einst Zigeuner. Heute sind sie zu Ausflugszielen umgestaltet worden. Granada liegt am Fuß der Sierra Nevada. In der kalten Jahreszeit ist hier ein bekanntes Wintersportgebiet zu finden.

Neben den bekannten Inseln Spaniens gibt es noch kleinere Inseln, die in ihrer Ursprünglichkeit eine Reise wert sind. Cabrera zeichnet sich durch unzählige Kaps und Höhlen beziehungsweise Grotte aus. Ein Paradies für Naturliebhaber und Fotografen. Auf La Gomera finden sie einen Nationalpark, der von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde. Einsam gelegene Strände, teilweise mit schwarzem Kiesstrand, laden zum Entspannen und Verweilen ein.

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