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Allgemeine Reiseinformationen zur Türkei

Die Türkei ist ein beliebtes Reiseland. Die Touristen werden dort freundlich empfangen. Es gibt jedoch auch in der Türkei wichtige Punkte, die von den Touristen beachtet werden sollten, damit man auch wirklich einen Urlaub ohne Sorgen ums Geld hier genießen kann, denn schnell kann in der Türkei Unwissenheit ins Geld gehen.


Bei Taxifahrten ist es grundsätzlich so, dass der Taxameter den Preis anzeigt. Bei längeren Fahrten ist das Handeln um den Fahrpreis aber durchaus erlaubt. Insbesondere bei einem Aufenthalt in Istanbul sollte man sich vorher um den ungefähren Fahrpreis kümmern, denn unter Umständen kann da eine Taxifahrt zur kostspieligen Stadtrundfahrt werden. In den Hotels kann man sich über den Tagestarif erkunden. Für Fahrten vom Hotel zum Flughafen und umgekehrt gelten andere Tarife.

International Frankfurt Airport

International Frankfurt Airport ©iStockphoto/venakr

Bei Ausflügen mit einer Werksbesichtigung und Einkaufgelegenheit besteht kein Kaufzwang. Sollte eine mögliche Ausübung von Druck durch Mitarbeiter der Unternehmen, bzw. durch den Reiseleiter auffallen, sollte man sich beim Reiseveranstalter beschweren.

In der Vergangenheit waren in der Türkei menschliche Erkrankungen und Todesfälle durch die Vogelgrippe aufgetreten. Heimtückisch ist auch der Krim-Kongo, ein hämorrhagisches Fieber (CCHF). Allein bis Mai 2007 wurden 7 Todesfälle und 133 Erkrankungen registriert. Dieser Erreger ist in der Türkei endemisch. Es gibt sporadische Fälle, aber auch lokale Häufungen. Die Erkrankung ist seit 2002 in der Türkei bekannt. Es erkranken hierbei vorwiegend Menschen, die mit Tieren arbeiten, oder aber mit ihnen auf engem Raum leben. Für Touristen besteht daher nur bedingt eine Gefahr sich mit dieser Krankheit zu infizieren. Die Übertragung erfolgt durch Zecken, aber auch von Mensch zu Mensch.


In der Türkei traten in der Vergangenheit einige Fälle von menschliche Erkrankungen und Todesfälle durch die Vogelgrippe auf. Ebenfalls von Tier auf Mensch, aber auch von Mensch zu Mensch übertragbar ist das Krim-Kongo, ein hämorrhagisches Fieber (CCHF). 2007 wurden bis Mai 7 Todesfälle und 133 Erkrankungen registriert. Der Erreger ist in der Türkei endemisch. Die Erkrankung kann sowohl sporadisch, als auch in lokalen Häufungen auftreten. Seit 2002 ist diese Erkrankung in der Türkei bekannt. Es erkranken vorwiegend Menschen, welche mit Tieren arbeiten, bzw. mit diesen auf engem Raum leben. Touristen sind also weniger gefährdet an Krim-Kongo zu erkranken.

Allgemein wird für Reisen in die Türkei zu einem Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A geraten. Wenn man einen Langzeitaufenthalt von über 4 Wochen plan, oder aber eine Exposition machen möchte, sollte man auch auf eine Impfung gegen Hepatitis B, Tollwut und Typhus nicht verzichten.

Malariafälle gibt es in der Türkei zwar auch, aber die größten Teile der Türkei sind malariafrei, insbesondere die touristischen Zentren im Westen und im Süden des Landes. Ein mittleres Risiko besteht hingegen in Südost-Anatolien – im Grenzgebiet zu Syrien und dem Irak, insbesondere durch die Staudammbauten in der Harin- und Ceylanpinar Ebene.

In der Tiefenebene von Adana hingegen besteht nur ein geringes Risiko. Dabei ist es auch so, das ausschließlich die weniger gefährliche Malaria tertiana (Plasmodium vivax) vorkommt. Vorsicht: Eine Erkrankung kann auch noch Wochen bis Monate nach dem eigentlichen Aufenthalt ausbrechen. Beim Auftreten der bekannten Symptome sollte man den behandelten Arzt sofort auf den schon länger zurückliegenden Aufenthalt in einem Malariagebiet aufmerksam machen.

Die Einreise zwecks Urlaubsaufenthalt in die Türkei ist formell unproblematisch, denn als Tourist kann man sich bis zu 90 Tagen ohne Visum im Land aufhalten. Wenn von vorne herein feststeht, das ein Aufenthalt von länger als 90 Tage geplant ist, muss man vor der Einreise bei einer türkischen Botschaft, oder einem Generalkonsulat ein Visum beantragen.
Als Reisedokument genügt der Reisepass, oder aber auch nur der Personalausweis.
Bei vorläufigen Personalausweisen ist es so, dass hier unter Umständen die Einreise verweigert werden kann.

In Deutschland ausgestellte Reisedokumente, bzw. Reiseausweise auch für Ausländer anderer Nationalitäten werden von der Türkei anerkannt. In diesem Fall ist jedoch ein Visum nötig, das vorab bei einer türkischen Botschaft, bzw. einem Generalkonsulat beantragt werden muss.

Ein Kinderausweis wird bis zum 10. Lebensjahr ohne Lichtbild anerkannt; ab dann ist ein Lichtbild erforderlich. Kein gültiges Einreisdokument ist eine Geburtsurkunde. Zurückweisungen an der Grenze kann es geben, wenn Eltern ohne gültige Einreisdokumente für ihre Kinder einreisen wollen. Die deutschen Vertretungen in der Türkei können dabei keine Hilfestellung leisten. Die Ausstellung eines Kinderausweise ist im Transitbereich des Flughafens nicht möglich. Habe Kinder türkischer Eltern sowohl die deutsche als auch die türkische Staatsangehörigkeit, benötigen sie für die Wiedereinreise nach Deutschland einen deutschen Kinderausweis/Kinderreisepass.

Die Türkei ist Unterzeichnerstaat des „Europäischen Übereinkommens über die Regelung des Personenverkehrs zwischen den Mitgliedstaaten des Europarates vom 13. Dezember 1957“, wodurch die Türkei bei der Einreise auch einen weniger als ein Jahr abgelaufenen Reisepass oder Kinderausweis/Kinderreisepass anerkennt. Dies gilt jedoch nicht für den Personalausweis. Es wird dabei jedoch stets empfohlen schon vor der Abeise auf die Gültigkeitsdauer des Dokumentes zu schauen.

Möchte man über die Türkei in Drittländer reisen, so muss man die benötigten Visa schon in Deutschland beantragen und mitbringen. Die deutschen Vertretungen in der Türkei können hier nicht weiterhelfen.
Bei Reisen auf dem Landweg sind die Einreisebestimmungen der Transitländer zu beachten. Ein Personalausweis ist zum Beispiel für die Einreise nach Serbien, Montenegro und Mazedonien nicht ausreichend. Eine Ausreise aus der Türkei in den Irak ist seit dem 01. Juli 2004 nur mit einem für den Irak gültigen Visum möglich.

Die Grüne Versicherungskarte ist nur im europäischen Teil der Türkei gültig. Wenn man beabsichtigt in den asiatischen Teil der Türkei zu reisen, so kann man an der Grenze beim Touringclub eine Kfz-Haftpflichtversicherung für die Dauer von 30 bis 90 Tagen abschließen. Sollte es so sein, dass Halter des Fahrzeugs nicht mit dem Reisenden identisch ist, so muss der Fahrer eine Vollmacht des Eigentümers vorlegen, welche bei einer türkischen Auslandsvertretung in Deutschland ausgestellt wurde. Auch eine beim ADAC erstellte Vollmacht in deutsch/türkisch wird akzeptiert.

Gut zu wissen ist, wenn man mit dem Auto in der Türkei unterwegs ist, dass dort die 0,5 Promillegrenze gilt. Auch gut zu wissen ist, dass man mit dem Auto auf den Landstraßen der Türkei höchstens mit 90 km/h unterwegs sein darf. Auf Autobahnen hingegen darf man schon etwas mehr Gas geben, hier beträgt die Höchstgeschwindigkeit 130 km/h. Innerorts darf man nicht schneller sein als 50 km/h. Die Strafen für Verkehrsdelikte in der Türkei wurden drastisch verschärft in den letzten Jahren. Das Autofahrten nach Einbruch der Dunkelheit, kann auch auf größeren Verbindungsstraßen mitunter mit erhöhten Gefahren verbunden sein und sollte vermieden werden.

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