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Bodrum

Bodrum wird auch oftmals von Touristen als das „St. Tropez der Türkei“ bezeichnet. Bodrum ist heute ein bekannter Erholungsort und auch eine Künstlerkolonie.

Die Stadt liegt dabei beschaulich im Südwesten der Türkei, und zwar in der Provinz Mugla, eingebettet von den letzten Ausläufern des Taurusgebirges. Per Schiff liegt die zu Griechenland gehörende Insel Koz nur eine halbe Stunde entfernt. Die Landschaft von Bodrum wird geprägt von Halbinseln, Inseln und Buchten.

Die Stadt verfügt über eine Yachthafen und über einen Internationalen Flughafen, der rund 30 km vom Stadtzentrum entfernt ist. Einst stand hier das Mausoleum des persischen Satrap und König von Karien. Dessen Überreste befinden sich heute im Britischen Museum in London. Das Mausoleum war eines der sieben Weltwunder der Antike. Man nimmt an, dass es durch ein Erdbeben zerstört wurde. Die von Kreuzrittern errichtete Burg St. Peter fiel im 15. Jahrhundert den Osmanen in die Hände und diente diesen bis ins 20. Jahrhundert als Verbannungsort.

Errichtet wurde Bodrum einst auf den Resten des antiken Halikarnassos. Dies bezeugen nämlich Funde, die nach Expertenmeinung rund 5000 Jahre alt sind. Die Region war damit Heimat von zahlreichen Zivilisationen, und war aber auch immer wieder Ziel von Eroberungen. Heimgesucht wurde die Stadt auch von Alexander dem Großen. Er eroberte und plünderte die Stadt im Jahr 334 v. Chr. Nach der Eroberung durch Alexander dem Großen verlor die Stadt an Bedeutung. Bekanntester Sohn der Stadt ist Herodot, ein bedeutender Historiker, der hier im Jahr 485 v. Chr. geboren wurde – er gilt ja bekanntlich als „Vater der Geschichtsschreibung“.

Bodrum

Bodrum ©iStockphoto/Anita_Bonita

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