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Budapest

Budapest ist wirklich eine Reise wert! Die Hauptstadt Ungarns lockt nämlich mit vielen Sehenswürdigkeiten, kulturellen Errungenschaften und Events. Die unterschiedlichsten Urlauber kommen dabei in Budapest auf ihre Kosten, und das meist zu fairen Preisen.

Auch wenn Budapest in der heutigen Form noch gar nicht so lange besteht – erst vor etwa 130 Jahren wurde die beiden Städte Buda und Pest zusammengelegt – , haben Reisende doch schon lange die Schönheit dieses Fleckchen Erdes an der Donau erkannt und auch deshalb ist Budapest in den letzten 100 Jahren stetig gewachsen. Heute ist Budapest eine der größten Städte der Europäischen Union. Man lebt gerne und gut in Budapest, was nicht zuletzt am dort herrschenden Klima liegt: Das so genannte Kontinentalklima herrscht in der ungarischen Stadt, also bilden milde Winter und warme angenehme Sommer die Regel.

Aber nicht nur wegen dem angenehmen Wetter ist Budapest so beliebt, sondern auch wegen der hohen Dichte an Sehenswürdigkeiten und kulturellen Freizeitmöglichkeiten. Neben den historischen und anderen Sehenswürdigkeiten glänzt Budapest vor allem durch sein kulturelles Leben: In Budapest kann man in diverse Theater, Opernhäusern, Konzertsälen, Kinos und Clubs seine Zeit totschlagen und sich unterhalten lassen. Auch hat sich eine eigene kleine aber feine Kunstszene in Budapest entwickelt, so dass Galerien und Museen in immer stärkerem Maße zum Erscheinungsbild der Stadt gehören und Kunst- und Kulturfestivals dort stattfinden. Budapest kann daher getrost als kulturelles Zentrum Ungarns gelten.

Budapest

Budapest @iStockphoto/Vinicius Ramalho Tupinamba

Darüber hinaus ist die Umgebung Budapests sehr anziehend und bietet viele interessante Ausflugsziele. Wenn Urlauber also einmal genug vom Trubel der Stadt haben, können sie sich ins Umland zurückziehen. Zu guter letzt muss im Zusammenhang von Budapest auch immer von den kulinarischen Höhepunkten ungarischer Kochkunst die Rede sein, bestimmt nicht der schlechteste Grund nach Ungarn und Budapest zu fahren.

Grundsätzlich wird Gastfreundschaft in Ungarn groß geschrieben, so dass jeder auf seine Kosten kommt. Budapest ist einfach eine Reise Wert!

Budapest Geschichte

Die Geschichte Budapests lässt sich lange zurückverfolgen. Bereits die Römer siedelten an dem angenehmen Ort an der Donau. Die sonstigen Bewohner dieses Landstrichs hatten keltische Ursprünge.
Hauptsächlich die Römer hatten aber Einfluss auf die Geschichte der kleinen Siedlung an der Donau, denn diese war wegen ihrer Lage an der Donau recht beliebt. Um 100 nach Christus wurde die Siedlung mit der römischen Festung mit einem römischen Stadthalter versehen, was nur bei wichtigeren Anlagen der Fall war.

Während der Herrschaft der Römer verlief die Geschichte der Siedlung relativ ruhig. Erst mit dem Untergang des Römischen Reiches kam es zu Veränderungen. Die großen Binnenwanderungen hatten auch Einfluss auf diesen Landstrich, so dass die Zeit bis etwa 900 nach Christus wohl recht turbulent verlief. Allerdings gab es in dieser Zeit wenig Aufzeichnungen, wenig Konstanten und Ähnliches. Ab etwa 900 nach Christus wurde dann das Christentum zu der fehlenden Konstante. Die Ungarn wurden christianisiert und änderten ihren Lebensstil, indem sie zu sesshaften Bauern wurden. Die Orte um das so genannte Buda und das ebenfalls wichtiger werdende Pest wurden vergrößert und erweitert. Vor allem Pest rückte in dieser Zeit immer stärker in den Mittelpunkt der Verkehrswege des ungarischen Reiches. Unter König Stephan dem I konnte Ungarn seine Macht im Allgemeinen ausbauen, und dies hatte auch Auswirkungen auf Pest. Um 1360 wurde die Stadt Hauptstadt des Königreiches, ein großes Zeichen für die Bedeutung der Stadt und das nicht nur im wirtschaftlichen, sondern vor allem auch im symbolischen Sinne. Pest wurde nämlich im 13. Jahrhundert fast vollständig durch die Mongolen zerstört. Viele Städte erlitten dieses Schicksal in dieser Zeit und nicht selten wurden solche Städte einfach verlassen. Dass Pest wieder aufgebaut wurde, spricht für die Wichtigkeit der Stadt.
Die Donau wurde bereits zur dieser Zeit per Fähre überwunden und als Verkehrsmittel genutzt. Bis etwa 1500 blieb es um Pest ruhig, dafür wurde die Gegend dann umso schwerer durch einen Bauernaufstand erschüttert. Darüber hinaus wurde Ungarn immer wieder durch die Osmanen angegriffen was letztlich in der Besetzung eines großen Teils des Landes endete. Auch Pest fiel an die Osmanen und verlor einen Großteil seiner Einwohner. Buda wurde sogar zum türkischen Gouverneurssitz, was einer großen Demütigung gleichkam. Diese Lage hielt aber nicht lange an, auch wenn heute noch Einflüsse aus der türkischen Zeit zu sehen sind. Die Habsburger konnten die Osmanen wieder vertreiben und stärkten dadurch außerdem ihre Stellung als Könige von Ungarn. Also regierten nun die Habsburger, was für die Bevölkerung von Buda und Pest jedoch zunächst keinen großen Unterschied machte. Vor allem wurden von den Habsburgern hohe Steuern für die Ungarn veranschlagt, was dazu führte, dass es zu verschiedenen Aufständen kam, die jedoch immer wieder niedergeschlagen wurden. Ab Ende des 18. Jahrhunderts führten die Habsburger Deutsch als Amtssprache ein, was einer weiteren Demütigung gleich kam, in erster Linie aber der Kontrolle von potentiellen Aufständen dienen sollte.

Man sollte meinen, dass in solch einem Klima eine Stadt nicht gedeihen kann. Pest wurde sogar noch von einem Hochwasser heimgesucht, das um die 70000 Opfer forderte. Trotzdem gehörte die Stadt im 19. Jahrhundert zu den schnell wachsenden Städten Europas.

1848 kam mit der ungarischen Revolution historisch gesehen ein Höhepunkt für Budapest, denn die Stadt kann guten Gewissens als Hauptunruheherd bezeichnet werden. Die Aufstände wurden jedoch blutig niedergeschlagen. Da jedoch Österreich die Hilfe Russlands dafür benötigte, konnten die Ungarn wenigstens auf lange Sicht ihre Situation verbessern. Ab etwa 1867 war Ungarn weitgehend unabhängig, was durch den Ausgleich mit Österreich erreicht wurde. Wer sich an die Sissi-Filme erinnert, kennt die Szenen, die in Ungarn spielen und damit wird auf eine Besonderheit im Verhältnis Österreich-Ungarn angespielt: Als Symbol für die Ausgleich zwischen den Ländern verbrachte Kaiser Franz Joseph mehrer Wochen im Jahr in Ungarn, genau gesagt in der Budaer Burg und nahm seine Pflichten dort wahr.
In diese Umgebung und Zeit fällt auch die endgültige Zusammenlegung vorn Buda und Pest. Angestrebt wurde die Zusammenlegung bereits 1849 von den aufständischen Ungarn, jedoch von Habsburg wieder zurück genommen. Erst 1872 wurde dann endgültig und mit Zustimmung der Habsburger die beiden Stadthälften zusammengelegt.

Bis zum Ersten Weltkrieg wuchs Budapest immer mehr heran, doch der Krieg forderte dann auch von Budapest seinen Tribut: Politisch änderte sich für Budapest einiges durch den Austritt Ungarns aus der Donaumonarchie und durch den Vertrag von Trianon, der große Landverluste bedeutete. Allerdings war Budapest dadurch nicht gebrochen und etablierte sich bis zur erneuten weltweiten Erschütterung durch den Zweiten Weltkrieg. Während der deutschen Besetzung starb fast ein Drittel der jüdischen Bevölkerung, durch die alliierten Bombardements wurden außerdem große Teile der Stadt zerstört. Auch nach dem Krieg kam das Land und auch Budapest nicht zur Ruhe: 1946 wurde zunächst die Volksrepublik ausgerufen und 1956 wurde dann der ungarische Volksaufstand blutig niedergeschlagen. In der Zeit bis 1989 war Budapests Geschichte geprägt vom Ost-West-Konflikt. In Budapest nahm dann 1989 der Zusammenbruch des ganzen Ostblocks seinen Lauf, denn 1989 wurde endgültig die Republik Ungarn ausgerufen, die seit damals besteht.

Seit Mai 2004 ist Ungarn Mitglied in der Europäischen Union, was vor allem in der Hauptstadt Budapest sehr begrüßt wurde.

Budapest – Essen und Trinken

Die Ungarn kochen gut und gerne und zwar nicht nur die allseits bekannte Gulaschsuppe. Geprägt ist die ungarische Küche durch viele verschieden Einflüsse, die teilweise aus Frankreich, Österreich und sogar Asien stammen. Dadurch ist die ungarische Küche auch so abwechslungsreich und für jeden Geschmack ist etwas dabei. Jeder Besucher Ungarns sollte neben der fast schon obligatorischen Gulaschsuppe als Alternative das so genannte Pörkölt probieren. Dabei handelt es sich um ein Geschnetzeltes, das aus Schweine-, Rind-, Hammel-, Geflügel- oder Wildschweinfleisch hergestellt wird. Außerdem sind natürlich die diversen Paprikagerichte zu empfehlen, wie zum Beispiel Paprikahuhn oder gefüllte Paprika. Wenn Lecsó auf der Speisekarte steht, dann ist ebenfalls von Paprika die Rede, nämlich von geschmorten Paprikas, die meist als Beilage serviert werden.

Dies alles klingt sehr herzhaft und das ist es auch nicht zuletzt wegen der feurigen Gewürze, doch natürlich hat die ungarische Küche auch für Schleckermäuler einiges zu bieten. Aus der österreichischen Küche entnommen sind die Palatschinken und der Strudel, wobei die Palatschinken meist mit Schokoladensauce oder flambiert serviert werden. Den Strudel bekommt man mit den unterschiedlichsten Füllungen, wie zum Beispiel, Quark, Mohn und Kirschen und wer eine echte ungarische Spezialität probieren möchte, der sollte die ungarischen Quarkklöße bestellen, denn auch die sind ein echter Hit.

Berühmt sind die Ungarn aber nicht nur für ihr Essen, sondern für das Ambiente, das sie schaffen. Vor allem in Budapest verbreiten die Restaurants, Cafés, Bars und Kneipen ein ganz besonderes Flair. Einige der Einrichtungen stammen aus dem 19. Jahrhundert und versetzen Besucher oft in eine ganz andere Zeit. Fast jeder kennt das „Gundel Etterem“ in Budapest, denn dabei handelt es sich nicht nur um das bekannteste Restaurant in Budapest, sondern um ein Lokal, das unter anderem wegen seiner Palatschinken einen europaweiten Ruf hat. Die Küche im „Gundel Etterem“ ist im Allgemeinen aber äußerst exklusiv, daher empfiehlt es sich einen Tisch zu reservieren.

Ein anderes alt eingesessenes Restaurant ist das „Szászéves Etterem“, in dem man unbedingt ein Paprikagericht wie zum Beispiel das Paprikahuhn ordern sollte. Ein besonderes Erlebnis bietet das „Karpátia“ mitten in der Innenstadt. Hier findet man neben kulinarischen Hochgenüssen vor allem architektonische Leckerbissen: Das Restaurant wurde im romantischen Stil gebaut und verfügt über viele verschiedene Gemälde, ungarische Gotik und allerhand Verzierungen.

Budapest wird aber auch kulinarisch immer internationaler. Egal ob man die griechische, die chinesische, die französische oder vielleicht die vegetarische Küche schätzt: Budapest bietet in allen Kategorien Topleistungen. Als Beispiel seien hier das „Vadnyugat Steakhaus“ genannt, das Unmengen an Fleisch für seine Gäste im Western-Stil bereit hält und auf der anderen Seite das „Vegetárius Etterem“, das fleischlose Küche serviert. Außerdem gewinnt das „Jardin de Paris“ regelmäßig Preise für seine feine französische Küche und wer es noch internationaler mag, der findet auch in Budapest MacDonalds, Burgerkind und diverse andere Fast-Food-Ketten.

Neben den diversen Restaurants warten auf Budapest-Besucher aber natürlich vor allem auch die Cafés und Caféhäuser: Diese sind größtenteils ein Überbleibsel aus der Zeit der k. und k. Monarchie und daher fester Bestandteil der ungarischen Geschichte. Aber natürlich überzeugen nicht nur die historischen Hintergründe sondern vor allem die diversen Kaffeespezialitäten, die man dort genießen kann. Es gehört absolut zur Tradition der Budapester einen Nachmittag einmal lesend und Kaffee trinkend in einem der Caféhäuser zu verbringen. Und dies sollten Touristen sich auf keinen Fall entgehen lassen. Als Beispiel sei hier das Caféhaus „New York genannt“. Hier werden bereits seit den 1890er Jahren internationale Gäste bedient. Aus der über 100-jährigen Geschichte des Cafés gibt es viele Überbleibsel, die man bei einem Besuch bewundern kann. Grundsätzlich sind aber nahezu alle Cafés und Caféhäuser in Budapest zu empfehlen.

Budapest Sehenswürdigkeiten

Budapest verfügt über unzählige Sehenswürdigkeiten, kulturelle Einrichtungen und sonstiges Sehenswertes. Dabei gibt es für jeden Geschmack das passende zu sehen und zu entdecken.
Grundsätzlich ist die wichtigste Sehenswürdigkeit in Budapest die Donau und die Lage der Stadt selbst. Budapest liegt auf einer geotektonischen Bruchstelle. Dadurch gibt es in der ganzen Stadt, vor allem aber im Buda unzählige Thermalquellen. Allein diese Thermalquellen ziehen jährlich unzählige Touristen an, denn es gibt kaum etwas entspannenderes, als ein Besuch in der Thermalquelle. Mit dem großen Wellness-Boom in den letzten Jahren ist auch Budapest wieder wichtiger geworden. Viele Hotels bieten zum Beispiel hoteleigene Thermen an, die exklusiv den Hotelgästen zur Verfügung stehen.

Neben den Thermen strukturiert aber vor allem die Donau die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten. Es gibt unzählige Möglichkeiten am Donaustrand zu spazieren und zu flanieren und einige der Brücken über die Donau sind wahre architektonische Meisterleistungen. Die bekannteste Brücke in Budapest ist wahrscheinlich die Kettenbrücke, aber auch die Freiheitsbrücke ist ein wichtiges Symbol für die Geschichte Budapests. Jeder Besucher Budapests sollte wenigstens einmal über diese Brücken gehen.

Wer möglichst viele Sehenswürdigkeiten in Budapest sehen will, muss nur dem Donauufer entlang gehen. Auf der Seite von Buda fällt zunächst der Gellértberg ins Auge, der an sich schon beeindruckend ist. Vor allem sind hier aber die Freiheitsstatue und die dort angesiedelte Zitadelle zu erwähnen.

Nördlich vom Gellértberg liegt der Traditionsreiche Königsberg mit der Königlichen Burg, in der die Habsburger und speziell Kaiser Franz Joseph gewohnt haben, wenn sie ihren Dienstpflichten als König von Ungarn nachkamen. Für Geschichtsinteressierte ist ein Besuch also Pflicht und da heute in den Räumlichkeiten die Nationalbibliothek zu finden ist, kommen hier auch Bücherliebhaber auf ihre Kosten.
Direkt neben der Königlichen Burg liegt außerdem der Sitz des ungarischen Staatspräsidenten, das Sándor-Palais. Dieses Gebäude ist aus architektonischer Sicht sehr interessant, da es im klassizistischen Stil erbaut wurde.

Des Weiteren findet man auf dem Burgberg die berühmte Mathiaskirche und die Fischbastei, die auf jeder Besucher-Liste stehen sollten. Die Schönheit des Bezirkes um den Burgberg wurde schon früh erkannt: Bereits seit 1987 gehört das gesamte Viertel um die Burg zum UNESCO-Weltkulturerbe und wird daher besonders geschützt und erhalten. Besonders spannend ist übrigens ein Besuch im Labyrinth unter dem Viertel. Dieses ist teilweise zugänglich, es gibt sogar Führungen für interessierte Besucher. Allerdings ist nicht ganz klar wer das Labyrinth hat anlegen lassen, dies schmälert aber natürlich nicht das spannende Vergnügen.

Wenn man sich auf der Pester Seite von Budapest befindet, kann sich mit dem Parlamentgebäude und der Akademie der Wissenschaften beschäftigen. Diese Gebäude stechen allein schon durch ihre Größe hervor. Außerdem sind hier einige große und berühmte Hotels zu finden, sowie der Budapester Ballsaal, die so genannte Pester Redoute und die Wirtschaftsuniversität, an der die zukünftige Elite Ungarns studiert.

Man kann kaum durchatmen und es kommen schon die nächsten Sehenswürdigkeiten: das Nationaltheater folgt nämlich etwas südlich der Universität und darauf wiederum folgt der Palast der Künste.
Weitere wichtige Sehenswürdigkeiten sind die Große Synagoge und die Große Markthalle. Überhaupt ist in Budapest alles immer sehr groß und pompös. Dabei ist die Große Synagoge Ausgangspunkt des jüdischen Viertels, das zwischen des Ringen Budapests liegt, nämlich dem kleinen und dem großen Ring.

Archäologisch interessierte Besucher können den kleinen Ring ablaufen und finden an vielen Stellen Reste der früheren Pester Stadtmauer, denn der Ring folgt in großen Teilen dieser ehemaligen Befestigung. Die Stadttore der Stadtmauer wurden aber leider abgebrochen und sind daher nicht mehr zu finden. Außerhalb des Stadtzentrums finden Hobby-Archäologen im Übrigen Reste der römischen Siedlung Aquincum, sozusagen der Geburtsstätte Budapests. Als Kontrast dazu findet man dort auch Statuen aus der sozialistischen Zeit.

Zwischen dem Kleinen Ring und der Donau liegt aber in jedem Fall die eigentliche Innenstadt und der ursprüngliche Stadtkern Budapests. Hier gibt es die bekannten Flaniermeilen, auf denen es zählt gesehen zu werden. Endpunkt dieser alten und traditionsreichen Strecke ist die Große Markthalle. Die Basilika von Budapest ist eine weitere unverzichtbare Sehenswürdigkeit, die sich im inneren Bezirk von Budapest befindet. Nicht nur für religiöse Besucher Budapest ist diese Basilika sehr zu empfehlen, sondern auch architektonisch und historisch handelt es sich bei der Basilika um ein wichtiges Gebäude.

Wenn man den kleinen Ring wieder verlässt und sich dem großen Ring zuwendet, findet man weitere Sehenswürdigkeiten: Der große Ring entstand um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert und auch die Sehenswürdigkeiten entlang des Rings sind von dieser Zeit geprägt. Zu nennen sind hier die Petöfibrücke und die Margaretenbrücke als Anfangs- und Endpunkte des großen Rings und natürlich der Westbahnhof, der in besonderem Maße die Architektur der Jahrhundertwende widerspiegelt. Ähnliches gilt im Übrigen für den Ostbahnhof, der etwa zur gleichen Zeit entstand und unter Liebhabern ein besonderer Geheimtipp ist.

Außerdem ist das Gebiet um den großen Ring geprägt von diversen Theaterbauten, die von der kulturellen Hochzeit Budapests zeugen. Auch heute finden hier noch viele Vorstellungen statt. Außerdem gibt es hier auch viele Filmtheater und Kinos, die sich teilweise auf bestimmte Genres und Ähnliches spezialisiert haben. Nur dadurch können sich diese oft kleinen Filmtheater gegenüber den großen Kinocentern behaupten, die es mittlerweile in Budapest natürlich auch gibt. Ein Besuch im Theater oder im Kino ist auf jeden Fall sehr empfehlenswert, denn die Programme sind äußerst hochwertig und suchen oft Ihresgleichen.

Ebenfalls in unmittelbarer Nähe des großen Rings befindet sich die berühmte Andrássy-Straße. Mit der Andrássy-Straße versuchten die Städteplaner Budapests ein besonders ambitioniertes Projekt zu verwirklichen. In kürzester Zeit sollte Ende des 19. Jahrhunderts eine Allee errichtet werden, die allen Prestigeobjekten Ungarns Platz bot. Das Projekt gelang und noch heute findet man an der Andrássy-Straße die pompösesten Bauten und Gebäude, so zum Beispiel die Ungarische Staatsoper, das Museum „Haus des Terrors“, die Kunsthalle, das Museum der Schönen Künste und die Denkmäler von vierzehn ungarischen Königen. Darüber hinaus befinden sich noch weitere historische Gebäude dort, die für unterschiedliche Besuchergruppen von großer Bedeutung sein können. Ähnlich wie beim Bezirk um den Burgberg hat die UNESCO auch im Fall der Andrássy-Straße den kulturellen Wert dieses Viertels erkannt. Deshalb ist sie seit 2002 Weltkulturerbe.

Für Technik-Fans liegen die Sehenswürdigkeiten Budapests aber nicht auf der Andrássy-Straße sondern vielmehr darunter: Dort ist nämlich die Budapester U-Bahn zu finden, die ähnlich traditionsreich ist wie die Metro in Paris oder die Tube in London. Zudem ist diese U-Bahn die zweitälteste U-Bahn in ganz Europa und daher enorm spannend. Man kann an der frühen Etablierung der U-Bahn wiederum die Bedeutung Budapests in vergangenen Zeiten erkennen.

Damit sind noch längst nicht alle Sehenswürdigkeiten Budapests beschrieben, es gibt noch unzählige Museen und kleine Kirchen, die man entdecken kann. Außerdem muss man bedenken, dass Budapest sehr schön gelegen ist. Die Könige Ungarns haben den Platz für Ihren Sitz nicht von ungefähr hier gewählt. Daher kann das Umland von Budapest auch äußerst anziehend sein. Die Budapester selbst nutzen die Wochenenden oft, um in der bergigen Umgebung Wandertouren zu machen. Auch Touristen können um Budapest herum viele Ausflugsziele entdecken. So zum Beispiel das aus den Sissi-Filmen bekannte Schloss-Gödöllö, das auch in Wirklichkeit der absolute Lieblingsort der österreichischen Kaiserin war und das zu Recht. Wer in Budapest Urlaub macht, wird sich in jedem Fall nie langweilen, denn die Möglichkeiten und die Auswahl an Sehenswürdigkeiten sind riesengroß.

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