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Rundreise durch Costa Rica

Tropisches Klima, Regenwald, vulkanische Landschaften und weiße Puderzuckerstrände sind die Highlights, auf die sich Urlauber in Costa Rica freuen können. Der zentralamerikanische Staat lässt die Herzen zahlloser Bade- und Aktivurlauber höher schlagen und vermag einen Aufenthalt zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen.

Costa Rica

Costa Rica @iStockphoto/Erkki Tamsalu

Landschaftlich gesehen gehört Costa Rica zu den schönsten Ländern, die unser Planet zu bieten hat. Hier finden Reisegäste alles, was das Herz begehrt, ganz gleich, ob es sich um endlose feine Sandstrände, üppigen Urwald oder Berge handelt, da Costa Rica als äußerst abwechslungsreich gilt. Das 51.000 Quadratkilometer große Land, in dem über 4,3 Millionen Menschen beheimatet sind, bietet seinen Besuchern Natur und Erholung pur. Costa Rica eignet sich deshalb auch für Inseltouren, um die Höhepunkte dieses fantastischen Landes hautnah zu erleben. Die Landschaft ist diesbezüglich äußerst facettenreich. Die Besichtigung der Nationalparks steht deshalb im Vordergrund eines Aufenthalts. Ob zu Fuß oder mit einem Allradfahrzeug – die Flora und Fauna von Costa Rica wird nahezu jeden Gast hellauf begeistern. Naturschutz wird in Costa Rica großgeschrieben, weshalb sowohl Urlauber als auch Einheimische ein geschütztes und intaktes Ökosystem genießen können.

Das Land, das von Nicaragua, Panama, dem Karibischen Meer und Pazifischen Ozean begrenzt wird, ist ein Traum für jeden Trekkingfan, der Costa Rica auf eigene Faust erkunden möchte. Ganz oben im Norden, nicht weit von der Hauptstadt San José entfernt, treffen Wanderer auf den Vulkan Arenal, der am, rund 80 Quadratkilometer großen, Arenal-See gelegen ist. Während die einen das Gewässer zum Relaxen und Windsurfen nutzen, pilgern andere zum touristischen Ort La Fortuna, um von hier aus die heißen Quellen des Vulkans zu besichtigen. Diese sind vielmehr unter dem Namen Tabacon bekannt. Ebenfalls im hohen Norden gelegen, ist der Monteverde Nebelwald, der in Costa Rica bereits seit 1972 existent ist. Der tropische Regenwald erstreckt sich auf einer Höhe von bis zu 1.800 Meter, wobei Besucher etliche Vögel, Reptilien, Schmetterlinge und wunderschöne Orchideen zu Gesicht bekommen. Urlauber schlendern hier die geführten Wanderwege entlang und genießen die einmalige Atmosphäre, die den Monteverde Nebelwald so unverwechselbar macht. Wer nicht zu Fuß gehen möchte, nimmt an einer geführten Tour mit dem Allradfahrzeug teil und legt einen Zwischenstopp in einem hiesigen Café ein. Im Nordwesten des Landes befindet sich der Nationalpark Rincón de la Vieja, wo sich auch der gleichnamige Vulkan befindet, der eine Höhe von 1.800 Metern erreicht. Die Artenvielfalt des Parks kann sich wirklich sehen lassen. Naturliebhaber, die Affen, Tapire, Pumas und rauschende Wasserfälle lieben, kommen hier mit Sicherheit auf ihre Kosten. Höhepunkt einer Wanderung sind die heißen Schwefelquellen, die auch Las Pailas genannt werden.

Die Region rund um den Pazifischen Ozean übt eine nicht weniger große Anziehungskraft auf Urlauber aus aller Welt aus. Erster Anlaufpunkt ist der Nationalpark Corcovado, der sich auf einer Gesamtfläche von über 41.000 Hektar erstreckt. Etwa 500 verschiedene Baumarten sind in dem tropischen Regenwald beheimatet. Darunter gibt es Bäume, die eine sagenhafte Höhe von über 50 Metern erreichen. Hier können Affen in natürlicher Umgebung sowie die verschiedensten Frösche gesichtet werden. Auf der anderen Seite liegen die palmengesäumten Strände des Pazifiks, an denen keine Touristen zu finden sind. Nicht weit entfernt befinden sich die menschenleeren Strände des Manuel Antonio Nationalparks, die tausende Touristen in ihren Bann ziehen. An diesem Ort können lange Strandspaziergänge bei Sonnenuntergang oder ein Streifzug durch immergrünen Regenwald genossen werden. Wer möchte, schließt sich einem Bootsausflug an, um im seichten, glasklaren Wasser des Pazifiks die Unterwasserwelt von Costa Rica zu erkunden. Ein weiterer Vulkan, der eine gewaltige Höhe von über 2.700 Metern besitzt, ist übrigens im zentralen Hochland, im so genannten Poás Nationalpark, gelegen. Ein Krater verbirgt die Lagune Caliente, die in der Sonne türkisblau leuchtet.

Die meisten Feriengäste genießen einen Aufenthalt an der Karibikküste, die wie gemalt erscheint. Absolutes Schmuckstück ist der Tortuguero Nationalpark, der die Schönheit der Karibik optimal widerspiegelt. Ein endlos wirkender, 35 Kilometer langer Sandstrand ist der ideale Brutplatz zahlloser Meeresschildkröten, die ihre Eier im Sand ablegen. Besucher steigen hier am besten in ein Boot, um das glasklare Wasser des Ozeans zu befahren und die Küste von Costa Rica einmal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Im Südosten des Landes liegt eine weitere Perle, die weiße Strände, eine tropische Flora und beeindruckende Mangroven preisgibt: der Cahuita Nationalpark. Der Park steht besonders bei Tauchbegeisterten im Mittelpunkt, die von Puerto Vargas aus die farbenreichen Korallen und die karibische Unterwasserwelt erleben möchten.

Costa Rica ist mehr als nur Natur pur. Das Land hat auch sehenswerte Städte zu bieten, die die Herzen von Städteurlaubern und Shoppingfans höher schlagen lassen. Schönstes Reiseziel ist wahrlich die Hauptstadt San José, die im Herzen von Costa Rica gelegen ist. San José befindet sich in einem Hochland, sodass Besucher mit einem herrlichen Ausblick auf das Valle Central belohnt werden. Ein Rundgang durch das Stadtzentrum muss bei einem Besuch einfach sein. Die City ist ein Ort der Gegensätze. Während es auf der einen Seite laut und schrill zugeht, sorgen die umliegenden Parkanlagen für die nötige Ruhe. Auffällig sind die vielen Museen der Stadt, die Feriengäste zu einer Reise in die Vergangenheit inspirieren. Neben dem Nationalmuseum von Costa Rica laden auch das Jademuseum und das Museum des Goldes, Geldes und der Kunst zu einem Besuch ein. Unweit entfernt liegt die Stadt Alajuela, die für ihre wunderschöne Kathedrale berühmt ist. Umgeben wird die Kirche von einem traumhaften Stadtpark, wo nicht nur Besucher Kraft tanken. Urlauber besichtigen hier die nahegelegene Schmetterlingsfarm oder schlendern über den zentralen Markt des Ortes, um von heimischen Delikatessen zu kosten oder Obst, Gemüse oder Handgefertigtes zu erstehen. Die traumhafte Küstenstadt Puerto Limón darf auf der Liste der attraktivsten Städte von Costa Rica nicht ausgelassen werden. Wer typisch karibisches Flair sucht, wird in Puerto Limón mit Sicherheit fündig. Viele Gäste reisen sogar per Kreuzfahrtschiff an, um die schönsten Küstenstädte des Landes kennen zu lernen. Typisch sind die weitreichenden Bananenplantagen der Region, die für die einheimische Bevölkerung wirtschaftlich äußerst wichtig sind. Die Stadt, die auch einst Christoph Kolumbus heimsuchte, verzaubert mit dem Vargas Park, wo Urlauber von farbenprächtigen Pflanzen und hoch aufragenden Palmen umgeben sind. Nebenan bieten zahlreiche Händler ihre Waren an, sodass südländische Früchte und landestypische Raffinessen gleich vor Ort gekauft und probiert werden können.

Costa Rica offenbart wunderschöne Nationalparks, Vulkane, eine artenreiche Pflanzen- und Tierwelt und märchenhafte Strände, die zum Relaxen und Baden einladen. Schöner kann ein Urlaub in Zentralamerika kaum sein.

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