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Wandern in Irland

Die saftig grünen Hügel, die imposanten Steilklippen sowie das gemäßigte Klima machen Irland zu einem wahren Paradies für Wanderer. Für alle, die diese malerische Landschaft erkunden möchten, stehen in der Republik zahlreiche Wanderwege zur Verfügung, die sehr gut beschildert sind und auch auf die wichtigsten Sehenswürdigkeiten hinweisen, die man entlang des Wanderweges entdecken kann. Dabei unterscheidet man zwischen so genannten „Easy Ways“ (leichte Wanderungen), „Moderate Ways“ (mittelschwierige Wanderwege) sowie „Hard Ways“ (schwierige Wanderungen mit steilen Abschnitten).

Kerry Way

Der wohl längste ausgeschilderte Wanderweg ist der Kerry Way mit einer Länge von 215 Kilometer. Der Weg, der in Killarney startet und endet, führt seine Besucher durch einige der dramatischsten Landschaften der Insel und ist in insgesamt 21 Bereiche unterteilt.

Wanderung zum Howth Head

Ein absolutes „Must-Do“ ist eine Wanderung zum Howth Head, von wo aus man den traumhaften Blick auf Dublin genießen kann. Howth Head ist ein kleines Dorf mit einem Leuchtturm und etwa 15 Kilometer von Dublin entfernt. Die Wanderung beginnt im Stadtzentrum und führt dann über den Klippenpfad, von wo aus man manchmal auch Seerobben beobachten kann.

Wandern in Irland

Wandern in Irland ©iStockphoto/morrbyte

Nationalpark Connemara

Atemberaubend ist auch die wilde Landschaft Connemaras. Hier besteht beispielsweise die Möglichkeit, auf den Diamond Hill zu wandern und von dort die traumhafte Aussicht auf den Nationalpark Connemara zu genießen.

Bluestack Way

Im County Donegal führt der 47 Kilometer lange Bluestack Way seine Besucher durch Waldgelände, entlang des Meeres oder durch Heidemoore. Start ist in Donegal Town, anschließend geht es zum wunderschönenn Lough Eske, wo man auch übernachten kann. Von hier aus sieht man das Sligo-Gebirge sowie die Donegal Bay, bevor man weiter entlang des River Owenea bis nach Andara wandert.

Vorbereitung und Unterkunft

Wer eine Wanderreise in Irland plant, benötigt eine spezifische Wanderkarte, wobei die Kartenreihe von Ordnance Survey die gesamte Insel abdeckt. Auch Unterkunftsmöglichkeiten sind ausreichend vorhanden. Vor allem für mehrtägige Wandertouren empfiehlt sich eine Übernachtung in einem B&B, das man am besten im Voraus buchen sollte. Für Selbstversorger ist natürlich auch ein Cottage eine ideale Option, wobei diese Unterkünfte meistens für ein Wochenende oder eine ganze Woche gemietet werden können.

Beste Reisezeit für Wanderer

Die gemäßigten Sommer und milden Winter machen Irland zu einem Land, das eigentlich das ganze Jahr über zum Wandern geeignet ist, und viele Landschaften verbreiten vor allem auch im Herbst und im Winter eine ganz besondere Stimmung. Zu beachten ist, dass das Wetter aber manchmal doch recht wechselhaft sein kann, daher sollte man immer auch an die entsprechende Ausrüstung denken. Wanderer, die gerne Gleichgesinnte treffen, können auch an einem Wanderfestival teilnehmen. So findet beispielsweise im Juni das Mournes International Wanderfestival statt, bei dem man die beeindruckende Landschaft der Mourne-Mountains kennen lernen kann. Bei einem anschließenden Pint lauscht man den Klängen traditioneller irischer Musik und lässt den Tag gemütlich ausklingen.

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