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Madeira – zarte Blumen an rauen Küsten

Madeira hat viele Namen – „Die Insel des ewigen Frühlings“ oder „Die Perle des Atlantiks“ – wie auch immer man es zu sagen versucht, der wahren Pracht der fruchtbaren Insel mit ihrem milden, subtropischen Klima wird man wohl nie ganz gerecht.

Madeira

Madeira ©iStockphoto/Rudi Lange

Hunderte Kilometer südlicher als das portugiesische Festland und vom Golfstrom verwöhnt, finden Sie hier ein ausgeglichenes und angenehmes Klima für Ihren Urlaub, vor allem in den Wintermonaten. Aber nicht nur die stabilen Wetterverhältnisse, sondern auch die atemberaubenden Landschaften machen Madeira zu einem unvergesslichen Reiseziel.

Eindrucksvolle Steilküsten wie Cabo Girao, mit 580 Metern Höhe das zweithöchste Kliff der Welt, faszinierende Bergwelten bis auf über 1.800 Metern Höhe (der Pico Ruivo ist mit seinen 1.862 Metern die höchste Erhebung) und eine unvergleichlich vielfältige Flora laden dazu ein, die Insel ausgiebig zu erkunden.

Erwandern Sie sich beispielsweise die Insel entlang der so genannten Levadas. Diese Bewässerungsgräben leiten Wasser aus dem regenreichen Norden der Insel zu den Anbaugebieten im Süden. Die Wartungspfade neben den Levadas sind vielerorts auch als Wanderrouten ausgeschildert. Sehenswert sind außerdem die seit 1999 zum Unesco-Weltnaturerbe erhobenen Lorbeerwälder Madeiras.

Verbinden Sie erholsame Tage in einem der vielen erstklassigen Hotels der Insel mit Wanderungen und Ausflügen zu den Attraktionen, und entdecken Sie auf den Spuren von Geschichte und Tradition die unzähligen malerischen Orte Madeiras.

Funchal

Funchal – die farbenfrohe Stadt im Süden ist das Herz der Insel. Ein Drittel aller Bewohner lebt hier und trägt zur lebhaften Atmosphäre des Hauptreiseziels aller Madeira-Urlauber bei. Wie in einem riesigen Amphitheater kuscheln sich die Häuser an die Berghänge. Die berühmten Blumen- und Fruchtmärkte, z. B. in der Markthalle, dem „mercado dos lavradores“, strotzen von üppiger Farbenpracht: da liegen Kirschen neben Madeira-Bananen, Papayas neben Passionsfrüchten und ein Kaleidoskop an farbenfrohen Blüten erfreut das Auge.

Der botanische Garten „jardim botanico“ mit Vogelpark „jardim dos loiros“ und die vielen portugiesischen Villen, Paläste, Kirchen und Museen bieten ausreichend Abwechslung für jeden Gast. Versäumen Sie nicht einen Besuch im „Lido“ und genießen Sie den legendären „five o’clock tea“ im Reid’s Palace Hotel. Am Abend laden die vielen Madeira-Weinkellereien und gemütlichen Cafes zum Verweilen ein – die quirlige Altstadt wartet mit Restaurants, Tavernen und Fado-Lokalen auf.

Canico

Nur zehn Kilometer von Funchal entfernt und eingebettet in die reizvolle Landschaft finden Sie hier eine regelrechte Kleinstadtidylle. Der gemütliche Ort mit seinen verwinkelten Gässchen, einigen Bars, Restaurants und Geschäften zeigt Madeira noch ein wenig von seiner ursprünglichen Seite. Die knapp drei Kilometer entfernten Ortsteile Canico de Baixo und Garajau sind sehr beliebt bei deutschen Urlaubern. Sie bieten auch gute Voraussetzungen zum Baden und Tauchen.

Calheta

Idyllisch und abgeschieden, bietet Calheta die besten Voraussetzungen für den Ruhe suchenden Gast. Die weitläufige Uferpromenade entlang der Küste trennt den kiesigen Strand vom ursprünglichen Ortskern.

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