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Klima Nigeria / Beste Reisezeit Nigeria

Der westafrikanische Staat Nigeria hat eine Fläche von fast 924.000 Quadratkilometern und grenzt im Süden an den Atlantischen Ozean. An der Küstenregion liegt das große Nigerdelta, das sich aus den Flüssen Niger und Benue gebildet hat und ein riesiges Feuchtgebiet mit Sumpf- und Mangrovenwäldern im Süden des Landes darstellt. Richtung Norden steigt die Geographie des Landes an zum Bauchi-Plateau auf ca. 1.200 Metern und dem Jos-Gebirge mit einer Höhe von 1.780 Metern. Der höchste Berg des Landes liegt im Südosten an der Grenze zu Kamerun, der Chappal Waddi mit 2.419 Metern Höhe. Der äußerste Norden Nigerias ist Teil des Sahel-Zone, einer trockenen Übergangszone, die sich im Süden an die Saharawüste anschließt. Das Klima Nigerias ist tropisch, doch aufgrund der geographischen Lage des Landes findet man in Nigeria zwei große Klimazonen vor.

Tropisches, feuchtes Klima an der Küste

Die Küstenregion Nigerias hat ein tropisches, feuchtes Klima mit hohen Niederschlägen. Die Luftfeuchtigkeit liegt das ganze Jahr über zwischen 85 und 95 %, und die Temperaturen sind gleichbleibend hoch bei ca. 30 Grad. Feuchte Südwestwinde beeinflussen die südliche Küstenregion und sorgen für hohe Niederschläge im ganzen Jahr, die nach Westen hin abnehmen. Im Südwesten dauert die Regenzeit von April bis November, der Südosten dagegen ist mit 3.000 Millimetern im Jahr eine der regenreichsten Regionen des ganzen Kontinents.

Nigeria

Nigeria ©iStockphoto/Pawel Gaul

Heißes, trockenes Klima im Landesinneren und im äußersten Norden

Nach Norden nehmen die Niederschläge ab, und das Klima ist trockener. Vor allem im Winter sorgen trockene, kontinentale Luftmassen, die aus der Sahara kommen, für trockenes und heißes Klima. Dieser Wind, der so genannte Harmattan, lässt das Thermometer im Norden auf 50 Grad steigen und bringt Dürreperioden im äußersten Norden des Landes. Die Tages- und Nachttemperaturen schwanken in diesen trockenen Regionen stark und können eine Differenz von 20 Grad betragen. Die Regenzeit fällt im Hochland im Landesinneren bereits schwächer und kürzer aus als im Süden und nimmt gen Norden weiterhin ab. Im Norden liegen die Jahresniederschläge bei 700 Millimetern, die zwischen April und November fallen. In der Sahel-Zone kann es zu langen Dürremonaten in der Trockenzeit von November bis März kommen.

Beste Reisezeit

Die beste Reisezeit für Nigeria entscheidet sich je nach der Region des Landes. Für Reisen in den Süden liegt die beste Reisezeit in der Trockenzeit von November bis März. In dieser Zeit kann man es an den Küsten des Landes trotz der großen Hitze gut aushalten, da die Luftfeuchtigkeit nicht so extrem hoch ist. Im Norden, vor allem in den flachen Regionen der Sahelzone, ist es in der Trockenzeit allerdings sehr heiß und trocken. Für Reisen in dieses Gebiet sollte man die regenreicheren Sommermonate bevorzugen, denn die Niederschläge liegen mit 7.000 Millimetern immernoch in einem erträglichen Maß. Das nigerianische Hochland im Zentrum des Landes ist klimatisch angenehm und das ganze Jahr über zu besuchen. Hier locken heiße Temperaturen am Tag, allerdings sorgt die Höhenlage für nächtliche Abkühlung.

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