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Flüsse und Meere in der Türkei

Die Türkei hat zahlreiche Seen und Flüsse. Diese werden auch zur Gewinnung von Energie genutzt. Die sich in Ostanatolien befindlichen Flüsse Tigris und Euphrat münden in den Basra Golf. Der Tigris hat dabei eine Gesamtlänge von 1.900 km. Er entspringt im Osttaurus, verläuft anschließend auf einer kurzen Strecke an der Grenze zu Syrien und durchfließt danach auch den Irak. Mit dem Euphrat vereinigt er sich letztlich zum Arvand Rud. In der Türkei gibt es zahlreiche Seen. Rund 9.200 km² der Landesfläche der Türkei werden dabei von Seen bedeckt. Allein der größte See der Türkei, der Van-See hat eine Fläche von 3.713 km². Man kann den See sogar mit einem Dampfer befahren. Seicht und salzig sind die größeren Seen in Mittelanatolien.

Wichtig für den Handels- und Schiffsverkehr ist das Marmara-Binnenmeer und das Schwarze Meer. Das sich komplett innerhalb der türkischen Grenzen befindliche Marmara-Binnenmeer und der Bosporus öffnen sich hin zum Schwarzen Meer. Eine weitere wichtige Wasserstraße sind die Dardanellen, die eine Verbindung zum Ägäischen Meer und zum Mittelmeer herstellen.

Euphrat

Euphrat ©iStockphoto/cenkertekin

Die Türkei ist von drei Seiten von Meeren umgeben. Die Küste des Schwarzen Meer ist dabei 1.695 km lang. An seiner tiefsten Stelle ist es 2.244 m tief. Das Marmara-Binnenmeer hat rund 189 km Küstenstreifen. Der Salzgehalt beträgt im Marmara-Binnenmeer 26 Prozent, genauso wie beim Ägäischen Meer. Das Marmara-Binnenmeer hat Tiefen zwischen 760 bis 3.500 m. Im Ägäischen Meeres hingegen ist die tiefste Stelle bei 1.000 m. Die zur Türkei gehörende Mittelmeerküste ist rund 1.577 m lang. Hier schwankt der Salzgehalt von im Osten 39 Prozent und im Westen von 36 Prozent.

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