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Canyonlands Nationalpark

Die Canyonlands sind Anziehungspunkt zahlreicher Naturfreunde aus aller Welt. Touristen können eindrucksvolle Schluchten und Berge erwandern, fantastische Buttes bewundern, Flussläufe erkunden und die Wüstenlandschaft genießen.

Lage:

Der Canyonlands Nationalpark liegt nicht weit von Moab entfernt. Die sehenswerte Naturlandschaft grenzt an den Arches-Nationalpark in Utah.

Größe:

Der von tiefen Schluchten geprägte Nationalpark erstreckt sich über 1,366 Quadratkilometer.

Allgemeine Informationen:

Der Canyonlands Nationalpark wurde im Jahre 1964 zum schützenswerten Gebiet ernannt. Im Laufe der Zeit haben die beiden Flüsse Colorado und Green River tiefe Schluchten in die Colorado-Hochebene geschnitten, welche den Nationalpark heute in vier Sektionen unterteilen.
Die landschaftlich reizvolle Region Island in the Sky liegt im Norden des Parks. Im Südosten locken The Needles Naturliebhaber an. Im Westen zieht die Sektion The Maze Besucher aus aller Welt an. Ebenfalls im Westen des Canyonlands Nationalparks gelegen ist der etwas kleinere Horshoe Canyon. Jedes einzelne Gebiet wartet mit einer Vielzahl an Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten für die ganze Familie auf.

Canyonlands Nationalpark

Canyonlands Nationalpark @iStockphoto/Missing35mm

Anreise:

Da keine öffentlichen Verkehrmittel Fahrten zum Canyonlands Nationalpark offerieren, kann zwischen einer geführten Tour oder der Anreise mit einem Mietwagen gewählt werden.
Der Nationalpark wartet mit 2 gepflasterten Eingängen auf. Der Highway 313 führt zur Island in the Sky, der Highwayy 211 führt zur Sektion The Needles. Die Anreise zur Sektion The Maze ist ziemlich beschwerlich, da der Weg nicht asphaltiert und extrem holprig ist. Die Straße ist äußerst staubig und es wird empfohlen, die Strecke nur mit einem Fahrzeug mit Allradantrieb zu passieren. Nach starken Regenfällen kann die unbefestigte Straße gesperrt sein.

Fortbewegung im Canyonlands Nationalpark:

Mit dem Mietauto bietet sich Touristen die Möglichkeit, die landschaftlichen Highlights auf eigene Faust zu erkunden. Bei der Island in the Sky handelt es sich um jene Sektion, die sowohl leicht als auch unkompliziert zugänglich ist. Um die Sehenswürdigkeiten der anderen Gebiete des Nationalparks kennen zu lernen, sind Fahrten mit dem Boot oder Wanderungen nötig.

Öffnungszeiten:

Der Canyonlands Nationalpark ist das ganze Jahr über geöffnet. Besucher können den Park rund um die Uhr besuchen und die Naturschöhnheiten sowohl während des Tages als auch bei Nacht bewundern. Jede Sektion wartet mit einem separaten Besucherzentrum auf. Das Visitor Center in der Sektion Island in the Sky kann täglich zwischen 9 und 16 Uhr besucht werden. Von Frühling bis Herbst werden die Öffnungszeiten verlängert.
Die Hans Flach Ranger Station ist zwischen Februar und Dezember jeden Tag zwischen 8 und 16.30 geöffnet. Von Ende Dezember bis Februar ist das Visitor Center im Labyrinth geschlossen. Das Besucherzentrum in der Sektion The Needles bietet täglich zwischen 9 und 16 Uhr Hilfe, Informationen und Kartenmaterial. Von Mitte Dezember bis Anfang Februar ist dieses Visitor Center geschlossen.

Island in the Sky:

Die weitläufige Hochebene liegt auf rund 1000 Meter Seehöhe. Das Hochplateau begeistert mit einer spektakulären Landschaft, tiefen Canyons, interessanten Publikationen ebenso wie Informationen im Besucherzentrum. Die Insel im Himmel ist leicht zugänglich und wird vom Großteil der Touristen erkundet. Diese Sektion ist vom Besucherzentrum in Moab rund 40 Minuten entfernt. Parkbesucher sollten sich vorab mit Wasser eindecken, da in diesem Bereich des Nationalparks Trinkwasser ausschließlich im Visitor Center erhältlich ist.
Diese eindrucksvolle Landschaft lädt zu Wanderungen inmitten der Wüstenlandschaft ein. Abenteurer können mehrtägige Wandertouren unternehmen und unter freiem Himmel campieren. Auf dem ganzjährig geöffneten Willow Flat Campingplatz gilt das Prinzip first come, first served. Von März bis Oktober werden vor Ort geführte Erkundungstouren angeboten.

White Rim Road:

Von dieser Straße aus bietet sich ein atemberaubender Ausblick auf die Umgebung. Bei sportlich Aktiven sind mehrtägige Ausflüge mit dem Mountainbike besonders beliebt. Die White Rim Road darf weder mit dem Auto noch mit dem Bike verlassen werden. Gut trainierte Mountainbiker werden von den steilen Passagen Shafer Trail und Murphy Hogback gefordert. Auch die Mineral Bottom Serpentinen und die Lathrop Canyon Straße zählen zu den anspruchsvollen Strecken für Mountainbiker. Vor der Erkundung der White Rim Road muss eine Genehmigung im Besucherzentrum eingeholt werden. Es wird empfohlen, in der Hochsaison im Voraus zu buchen, da die Besucheranzahl limitiert ist. Naturliebhaber können zwischen 20 Campingplätzen wählen.

Needles:

Das Needles Distrikt liegt im Südosten des Nationalparks und begeistert mit farbenprächtigen Sandsteintürmen. Dieser sehenswerte Bereich liegt von der Stadt Moab rund 60 Kilometer entfernt. Zahlreiche Trails führen zu den landschaftlichen Highlights. Familien können die eindrucksvolle Landschaft auf kurzen Wanderungen erkunden, während trainierte Wanderer mehrtägige Wandertouren in abgelegene Gebiete unternehmen. Zu den bekanntesten Highlights zählen die Turm Ruine, der Elefantenhügel, der Chesler Park ebenso wie der Aussichtspunkt Confluence. Naturliebhaber können in der Sektion The Needles ihr Zelt auf dem Squaw Flat ihr Zelt aufschlagen. Dieser Campingplatz ist das perfekte Basislager für Tagestouren zum Chesler Park, zum eindrucksvollen Druid Arch und zum Wanderweg Joint. Zu ausgezeichneten Infrastruktur zählen ganzjährig fließend Wasser, Tische, Feuerroste ebenso wie Duschen.

The Maze:

Diese abgelegene Sektion ist am schwierigsten zugänglich. Die Fahrtzeit vom Green River zur Hans Flach Ranger Station beträgt rund 2,5 Stunden.
Die Staubpisten sind von zahlreichen Schlaglöchern geprägt und daher ist ein schnelles Vorankommen nicht möglich. Für die Erkundung dieses Bereichs sollten mehrere Tage einberechnet werden. Die unvergessliche Erkundungstour durch den Parkabschnitt The Maze führt vorbei an tiefen Schluchten bis zum Labyrinth. Ein absolutes Highlight stellt eine geführte Wanderung zum Horseshoe Canyon dar, welche sowohl am Samstag als auch am Sonntag angeboten werden.

Horseshoe Canyon:

Die sehenswerte Schlucht liegt von Moab rund 2,5 Stunden und von Green River etwa 90 Minuten entfernt. Der Horseshoe Canyon ist für die bedeutsamsten Felsmalereien im Norden Amerikas bekannt. Einen Ausflug wert ist die fünfstündige Wanderung zur Great Gallery. Dieses bedeutende Panel beherbergt gut erhaltene Zeichnungen von Figuren in Lebensgröße. Eindrucksvoll sind auch die historischen, auf Fels gemalten Muster. Zu den weiteren Highlights im Horseshoe Canyon zählt die artenreiche Flora, die vor allem im Frühjahr mit farbenprächtigen Blüten begeistert. Vor Ort werden am Wochenende geführte Wanderungen unterschiedlicher Dauer angeboten. Zu den Highlights zählt die Erkundung des Horseshoe Canyons hoch zu Ross. Parkbesucher finden im Westen der Sektion einen Campingplatz mit Toiletten.

Colorado und Green River:

Die beiden Flüsse winden sich durch den Canyonlands Nationalpark. Im Laufe der Jahrtausende haben sie 2 tiefe Schluchten in den Sandstein geschnitten. Freunde des Wassersports können nicht auf abenteuerliche Kanu- und Kajaktouren freuen. Der Wasserstand der Flüsse ist von der Menge des Niederschlags und der Jahreszeit abhängig. Die Startrampen der beiden Flüsse Colorado und Green River befinden sich außerhalb des Nationalparks. Touren auf dem Colorado River starten entweder in Potash oder in Moab. Der bekannteste Ausgangspunkte für Bootstouren auf dem Green River liegt im Green River State Park. Wassersportler können auch von den Rampen Ruby Ranch ebenso wie Mineral Bottom aus starten. Erkundungsfahrten mit Booten und Fähren erfreuen sich großer Beliebtheit. Abenteurer ziehen den Cataract Canyon mit seinen starken Stromschnellen vor. Um den Cataract Canyon zu erkunden, ist eine Genehmigung erforderlich.

Geführte Touren:

Touristen, die auf eine unkomplizierte Anfahrt und einen heimischen Guide Wert legen, können geführte Ausflüge buchen. Besonders beliebt sind organisierte Wanderungen, geführte Radtouren und kombinierte Aktivitäten.

Besuch des Canyonlands Nationalparks mit Kindern:

Sowohl die Sektionen Island in the Sky als auch The Needles warten mit familienfreundlichen Ausflugszielen auf. Bei Groß und Klein sorgt der Mesa Arch für Begeisterung. Ganz oben auf der Beliebtheitsskala stehen auch Klettererlebnisse am Whale Rock. Zu den Highlights zählen die das Cowboy-Camp ebenso wie doe Piktogramme aus prähistorischer Zeit. Empfehlenswert ist die Wanderung zum Schlagloch Point.

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