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Bangkok in 3 Tagen

Bei einem dreitägigen Aufenthalt in der thailändischen Hauptstadt erhalten Touristen einen Einblick in die kulturellen Schätze Bangkoks. Der Besuch des Großen Palastes und der prachtvollen buddhistischen Tempelanlagen sollte ebenso auf dem Pflichtprogramm stehen, wie ein Spaziergang auf den Golden Mount. Der Chao Phraya lädt sowohl tagsüber als auch nach Einbruch der Dämmerung zu einer unvergesslichen Flussfahrt ein. Bangkok ist mit den traditionellen Märkten, den gigantischen Einkaufstempeln und den kleinen Straßenständen ein wahres Shoppingparadies.

Bangkok

Bangkok ©TK

Tag 1: Königspalast, Wat Po, Chinatown und Nachtmarkt

Um sich einen Überblick über die Hauptstadt von Thailand zu verschaffen, empfiehlt sich eine Stadtrundfahrt, um innerhalb kurzer Zeit die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten kennen zu lernen. Touristen haben die Wahl zwischen einer individuellen Entdeckungstour oder einer organisierten Stadtrundfahrt. Vor Ort bieten auch unzählige TukTuk- und Taxifahrer private Erkundungstouren an. Um Zutritt zu den buddhistischen Tempelanlagen und zum Grand Palace zu erhalten, muss ein Dresscode eingehalten werden. Touristen sollten daran denken, die Schultern und Beine entsprechend zu bedecken.

Das erste Ziel stellt der Grand Palace dar, welcher alternativ mit dem Expressboot erreicht werden kann. Der im Jahre 1782 errichtete Königspalast stellt nicht nur die Residenz des Königs von Thailand dar, der Große Palast beherbergt auch den Regierungssitz. Bei einem Rundgang über das königliche Gelände ziehen zahlreiche goldene Tempel und über 100 Bauwerke, welche von unterschiedlichen Architekturstilen zeugen, die Blicke auf sich. Zu den Highlights der rund 200.000 Quadratmeter großen und von dicken Mauern umgebenen Palastanlage zählt der bedeutende Tempel Wat Phra Kaeo. Die buddhistische Glaubensstätte hat sich mit den aufwendigen Dekorationen und den liebevollen ebenso wie farbenprächtigen Verzierungen einen Namen gemacht. Das Highlight und das nationale Heiligtum ist der eindrucksvolle Smaragd-Buddha. Besonders interessant ist der Besuch des Royal Thai Decorations and Coin Pavillons, in welchem historische Medaillen und Münzen exponiert werden und Krönungsinsignien zur Schau gestellt werden. Sehenswert ist auch der Stadtpfeiler Lak Mueang. Die Säule befindet sich an jenem Ort, an welchem König Rama I die Stadt gründete.

Im Anschluss an die Erkundung des Königspalastes empfiehlt sich die Besichtigung der nahe gelegenen Tempelanlage Wat Po. Der Tempel des Liegenden Buddhas zählt zu den bemerkenswertesten buddhistischen Glaubensstätten der 6-Millionen-Metropole. Die majestätische, im 16. Jahrhundert gegründete Tempelanlage wartet mit 95 sehenswerten Pagoden auf. Die Hauptattraktion des Tempels ist die rund 46 Meter lange Statue, die Buddha in liegender Pose abbildet. Die mit Gold überzogenen Buddha-Figur weist eine beachtliche Höhe von 15 Metern auf. Die Tempelanlage Wat Po beherbergt die bekannteste Thai-Massageschule des Landes. Touristen sollten es sich nicht entgehen lassen, eine wohltuende Thai-Massage auf dem Tempelgelände zu genießen.
Nachmittags empfiehlt sich der Besuch des quirrligen Stadtviertels Chinatown. Einen Spaziergang wert sind die zahlreichen kleinen Seitengassen mit den traditionell chinesischen Läden, den geheimnisvollen Apotheken, den duftenden Garküchen und den kitschigen Souvenirshops. Touristen können hier in das ursprüngliche und von Traditionen geprägte Alltagsleben der Chinesen eintauchen. Im Südosten von Chinatown befindet sich der buddhistische Tempel Wat Traimit, dessen Highlight die 5,5 Tonnen schwere Buddha-Statue ist, die aus purem Gold gegossen wurde. Chinatown ist für seine zahlreichen exquisiten Restaurants und die authentischen Garküchen bekannt.

Nach dem Abendessen empfiehlt sich der Besuch des legendären Patpong Nachtmarktes. Touristen finden hier gefälschte Markenprodukte zu einem geringen Preis, trendige Textilien, Taschen, Uhren und Schuhe. Der gut besuchte Markt ist für sein breit gefächertes Angebot und die einzigartige Atmosphäre bekannt. Nach der Shopping-Tour laden unzählige Restaurants und Bars in der Patpong Road zum Verweilen ein. Die Bars und Nachtclubs heißen Besucher bis in die frühen Morgenstunden Willkommen.

Tag 2: Nationalmuseum, Bootsfahrt auf dem Chao Phraya und MBK

Am zweiten Tag steht der Besuch des Nationalmuseums in Bangkok auf dem Programm. Im größten Nationalmuseum in ganz Südostasien erhalten die Besucher einen Einblick in die Geschichte Thailands. Die Exponate stammen aus den verschiedensten Epochen. Die Kapelle Buddhai-Sawan beherbergt die am meisten verehrte Buddha-Statue des Landes. Das Nationalmuseum in Bangkok wartet mit geschichtsträchtigem Kunsthandwerk und einer breiten Palette an traditionellen ebenso wie modernen Gemälden auf. Für den Besuch des Nationalmuseums sollten rund drei Stunden eingeplant werden.

Im Anschluss empfiehlt sich eine Bootsfahrt auf dem Chao Phraya. Die Motorboote gleiten sowohl auf dem Fluss der Könige, als auch auf dessen Seitenarmen. Die Fahrt führt zu den abgelegenen Klongs, die von den einfachen Pfahlbauten der Thais gesäumt werden. Bei einer Bootsfahrt lernen Touristen nicht nur die ländlichen Regionen, sondern auch das Alltagsleben der armen Bevölkerung kennen. Das Flussufer des Chao Phraya ist von eindrucksvollen Hotels, privaten Villen, geschichtsträchtigen Monumenten und buddhistischen Tempeln gesäumt.
Nachmittags lädt einer der weltweit größten Einkaufstempel zum Shoppen ein. Das überdimensionale Shoppingcenter MBK beherbergt rund 2500 Läden, die sich auf sechs Stockwerke verteilen. Die populäre Mall hat sich nicht nur mit preisgünstiger, gefälschter Markenkleidung, sondern auch mit der gigantischen Abteilung für Unterhaltungselektronik einen weltweiten Namen gemacht. Im obersten Stockwerk sorgen der Entertainment-Bereich ebenso wie das Kino für Begeisterung bei Groß und Klein. Das MBK wartet mit einer Vielzahl an exquisiten nationalen ebenso wie internationalen Restaurants und weltbekannten Fast-Food-Ketten auf.

Tag 3: Floating Market, Golden Mount, Khao-San-Road und Baiyoke Towers

Es ist ratsam, schon früh morgens zum schwimmenden Markt von Damnoen Saduak aufzubrechen, um den Touristenmassen zu entgehen. Das rege Markttreiben beginnt um sechs Uhr in der Früh, wenn die einheimische Verkäuferinnen farbenfrohe Textilien, eine breite Palette an Souvenirs und wundervolles Kunsthandwerk anbieten. Fotografen können sich auf voll beladene Langboote, thailändische Marktfrauen mit traditionellen Strohhüten und eine einzigartige Szenerie freuen. Zwischen sechs und neun Uhr morgens wird der Floating Market meist von den Einheimischen besucht, während er nach neun Uhr eine touristische Attraktion darstellt.

Einen besonderen Reiz üben die schwimmenden Garküchen aus. An Bord der traditionellen Langboote werden köstlich duftende Speisen zubereitet, die äußerst preisgünstig offeriert werde. Entlang des verzweigten Kanalsystems ist das Land sehr fruchtbar und daher werden auf dem schwimmenden Markt exotische Früchte und lokales Gemüse angeboten. Die Flussufer sind von einfachen Pfahlbauten aus Holz gesäumt. Die Anreise zum rund 130 Kilometer von Bangkok entfernten Markt dauert zwischen 1,5 und 2 Stunden.

Nach dem Besuch des schwimmenden Marktes steht der Besuch des Golden Mount in Bangkok auf dem Programm. Der goldene Berg ist der ideale Ort, um der Hektik der Großstadt zu entgehen. Die gepflegte Tempelanlage beeindruckt mit einer breiten Palette an tropischen Pflanzen und zum Teil alten und großen Bäumen. Inmitten der Metropole wurde 1801 ein 81 Meter hoher Hügel aufgeschüttet und eine Klosteranlage errichtet. Gläubige und Touristen können unter Schatten spendenden Bäumen zum Wat Srakes Rajavaramahavihara spazieren und eine wundervolle Aussicht über die Metropole genießen. Bei einem Rundgang durch den Tempel Wat Saket sticht die Buddha-Figur Siddhartha Gautama ins Auge. Der Golden Mount befindet sich im Stadtteil Pom Prap Sattru Phai, rund 2 Kilometer im Südosten der legendären Khao-San-Road, die im Anschluss an den Tempel besucht werden kann.

Die weltbekannte Travellermeile lockt Rucksacktouristen aus aller Welt an. Entlang der rund 400 Meter langen Khao-San-Road bieten zahlreiche Guesthouses preiswerte Unterkünfte an. Die belebte Straße wird von kleinen Shops, Restaurants, Bars und Souvenirläden gesäumt. In der Khao-San-Road haben sich auch mehrere Maßschneidereien, Tattoostudios und Reisebüros niedergelassen. In dieser Shoppingmeile sind gefälschte Textilien, traditionelles Kunsthandwerk und Silberschmuck preisgünstig erhältlich. Nach Einbruch der Dunkelheit werden mitten in der Straße kleine Bars aufgebaut und laute Musik ertönt aus den angesagten Bars und Kneipen.

Nach Einbruch der Dunkelheit ist der Besuch des Bangkok Baiyoke Towers empfehlenswert. Von der 84. Etage aus bietet sich ein atemberaubender Ausblick über die Metropole, das Lichtermeer und die Wolkenkratzer.

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